• 25.11.2003, 15:41:00
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SPÖ-Reiter: Wiener Wohnbauboom auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Wien (SPW-K) - "860 Millionen Euro und damit eine
Rekordinvestition werden auch im kommenden Jahr trotz des
restriktiven Sparkurses der Bundesregierung für einen Wohnbauboom in
Wien sorgen. Damit können 5.000 geförderte Wohnungen errichtet und
10.000 Wohnungen in Althäusern saniert werden. Insgesamt 62.000
Familien profitieren Jahr für Jahr von den Förderungsmaßnahmen der
Stadt", betonte Dienstag SPÖ-Gemeinderat Günther Reiter in einer
Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien anlässlich der Behandlung
des Budgetvoranschlags der Stadt für das kommende Jahr durch den
Gemeinderat. "Damit ist klar", so der Mandatar, "dass die Wiener
sozialdemokratische Stadtregierung die Wienerinnen und Wiener auch in
diesem Bereich nicht im Stich lässt".

Die Stadt reagiere damit gerade in den derzeit wirtschaftlich
schwierigen Zeiten gleich mehrfach positiv, setzte Reiter fort. Durch
die Förderungen blieben die Wohnungen leistbar, wie gleichzeitig die
Investitionen ein wichtiger Impulsgeber für die Bauwirtschaft seien
und dadurch auch die Beschäftigung am Bau gesichert werde.

Reiter erwähnte auch die zahlreichen im heurigen Jahr
durchgeführten Bauträgerwettbwerbe, die es, so der Gemeinderat, der
Stadt ermögten, auf die individuell unterschiedlichen Wohnwünsche und
Wohnbedürfnisse der WienerInnen einzugehen. Er wies zudem darauf hin,
dass seit der Einführung der Wettbewerbe die Baukosten im geförderten
Wohnbau in Wien um 20 Prozent gesunken seien.

Reiter informierte darüber hinaus über einige derzeit in
Realisierung befindliche Wohnbau- bzw. Stadtteilprojekte und betonte
die "zum Wohlfühlen hohe Wohnqualität. Neben dem Projekt "Monte Laa"
in Favoriten erläuterte Reiter in seiner Funktion als Floridsdorfer
Gemeinderat vor allem die markanten, "richtungsweisenden
Wohnbauprojekte" in seinem Bezirk, "die", so der Politiker, "das
äußerst breit gefächerte Spektrum im Wiener Wohnbau belegen". Als
herausragende Beispiele nannte er die "Autofreie Mustersiedlung" in
der Donaufelderstraße, das Projekt "Interkulturelles Wohnen" am
Satzingerweg, die "Ökosiedlung" in der Brünner Straße, das Projekt
der "Frauenwerkstadt" am Carminweg, die "Homeworker-Compact-City" in
der Donaufelderstraße sowie die "Erste
Passivenergie-Wohnhaussiedlung" am Kammelweg im Bezirksteil Jedlesee.

Abschließend setzt sich Reiter zudem mit der "Symbiose" zwischen
modernem Wohnhausbau und Umwelt auseinander. Er informierte, dass
durch die wärmetechnische Sanierung von Wohnhäusern in Wien in Summe
ein Schadstoffausstoß von einer halbe Million Tonnen Kohlendioxid
(CO2) - das entspricht dem Schadstoffausstoß von 350.000 Pkw oder
noch anders ausgedrückt dem gleichen Effekt, wie die CO2-Aufnahme
eines Waldes mit sechs Millionen Bäumen - vermieden habe werden
können. "Auch daraus ist klar erkennbar, wie wichtig für Wien eine
umweltfreundliche Wohnungspolitik ist und wie ernst die
sozialdemokratische Stadtregierung diese nimmt", schloss Reiter.
(Schluss)

OTS0251    2003-11-25/15:41

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