SPÖ-Reiter: Wiener Wohnbauboom auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Wien (SPW-K) - "860 Millionen Euro und damit eine
Rekordinvestition werden auch im kommenden Jahr trotz des restriktiven Sparkurses der Bundesregierung für einen Wohnbauboom in Wien sorgen. Damit können 5.000 geförderte Wohnungen errichtet und 10.000 Wohnungen in Althäusern saniert werden. Insgesamt 62.000 Familien profitieren Jahr für Jahr von den Förderungsmaßnahmen der Stadt", betonte Dienstag SPÖ-Gemeinderat Günther Reiter in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien anlässlich der Behandlung des Budgetvoranschlags der Stadt für das kommende Jahr durch den Gemeinderat. "Damit ist klar", so der Mandatar, "dass die Wiener sozialdemokratische Stadtregierung die Wienerinnen und Wiener auch in diesem Bereich nicht im Stich lässt".

Die Stadt reagiere damit gerade in den derzeit wirtschaftlich schwierigen Zeiten gleich mehrfach positiv, setzte Reiter fort. Durch die Förderungen blieben die Wohnungen leistbar, wie gleichzeitig die Investitionen ein wichtiger Impulsgeber für die Bauwirtschaft seien und dadurch auch die Beschäftigung am Bau gesichert werde.

Reiter erwähnte auch die zahlreichen im heurigen Jahr durchgeführten Bauträgerwettbwerbe, die es, so der Gemeinderat, der Stadt ermögten, auf die individuell unterschiedlichen Wohnwünsche und Wohnbedürfnisse der WienerInnen einzugehen. Er wies zudem darauf hin, dass seit der Einführung der Wettbewerbe die Baukosten im geförderten Wohnbau in Wien um 20 Prozent gesunken seien.

Reiter informierte darüber hinaus über einige derzeit in Realisierung befindliche Wohnbau- bzw. Stadtteilprojekte und betonte die "zum Wohlfühlen hohe Wohnqualität. Neben dem Projekt "Monte Laa" in Favoriten erläuterte Reiter in seiner Funktion als Floridsdorfer Gemeinderat vor allem die markanten, "richtungsweisenden Wohnbauprojekte" in seinem Bezirk, "die", so der Politiker, "das äußerst breit gefächerte Spektrum im Wiener Wohnbau belegen". Als herausragende Beispiele nannte er die "Autofreie Mustersiedlung" in der Donaufelderstraße, das Projekt "Interkulturelles Wohnen" am Satzingerweg, die "Ökosiedlung" in der Brünner Straße, das Projekt der "Frauenwerkstadt" am Carminweg, die "Homeworker-Compact-City" in der Donaufelderstraße sowie die "Erste Passivenergie-Wohnhaussiedlung" am Kammelweg im Bezirksteil Jedlesee.

Abschließend setzt sich Reiter zudem mit der "Symbiose" zwischen modernem Wohnhausbau und Umwelt auseinander. Er informierte, dass durch die wärmetechnische Sanierung von Wohnhäusern in Wien in Summe ein Schadstoffausstoß von einer halbe Million Tonnen Kohlendioxid (CO2) - das entspricht dem Schadstoffausstoß von 350.000 Pkw oder noch anders ausgedrückt dem gleichen Effekt, wie die CO2-Aufnahme eines Waldes mit sechs Millionen Bäumen - vermieden habe werden können. "Auch daraus ist klar erkennbar, wie wichtig für Wien eine umweltfreundliche Wohnungspolitik ist und wie ernst die sozialdemokratische Stadtregierung diese nimmt", schloss Reiter. (Schluss)

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