• 25.11.2003, 12:44:06
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  • OTS0167 OTW0167

Wiener Gemeinderat (3)

Kultur und Wissenschaft

Wien (OTS) - Angesichts des vorliegenden Budgetvoranschlages im
Kulturbereich merkte GR Mag. Harald Stefan (FPÖ) an, dass er für
seine Fraktion bedauerlicherweise keine inhaltliche Veränderung für
die Stadt erkennen könne. In Richtung Theaterreform betonte er, dass
die bisherige Vorgehensweise positiv sei, insbesondere hob er auch
die damit einhergehende Transparenz hervor.

GR Gerda Themel (SPÖ) zeigte sich erstaunt über die ihres
Erachtens unüblich "harmonische" Debatte. Die Budgeterstellung für
das kommende Jahr bezeichnete sie als gelungen. Im Rahmen einer
Alphabetisierung des Wiener Kulturlebens hob sie diverse
Kulturprojekte- und Initiativen von A bis Z hervor. Insbesondere
betonte sie die Herausgabe eines Frauenkunstberichtes, der europaweit
einmalig sei.

GR Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) merkte hinsichtlich der Bestellung
von Stadtrat Marboe an, dass dessen neue Aufgabe im Bereich des
Mozartjahres 2006 für seine Fraktion inhaltlich unklar bleibe. Er
erinnerte weiters an die Existenz schon bestehender
Verantwortungsträger für das Mozartjahr, betonte aber letztendlich,
dass auch er sich für Wien ein gelungenes Jubiläumsjahr wünsche.

In seinem Resümee betonte Kulturstadtrat DDr. Andreas
Mailath-Pokorny (SPÖ), dass es, abgesehen von Wien, kaum eine Stadt
gebe, die dermaßen offensiv in den Kulturbereich investiere.
Hinsichtlich der Kulturpolitik des Bundes merkte er an, dass diese
die Provinzialisierung des Landes vorantreibe. In Richtung Mozartjahr
betonte er, dass er nicht nur die Intendanz von Stadtrat Marboe
begrüße, sondern sich auch von den geplanten Projekten eine
entsprechende Nachhaltigkeit für Wien erwarte. (Forts.) hch/vo

OTS0167    2003-11-25/12:44

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