Wiener Gemeinderat (3)

Kultur und Wissenschaft

Wien (OTS) - Angesichts des vorliegenden Budgetvoranschlages im Kulturbereich merkte GR Mag. Harald Stefan (FPÖ) an, dass er für seine Fraktion bedauerlicherweise keine inhaltliche Veränderung für die Stadt erkennen könne. In Richtung Theaterreform betonte er, dass die bisherige Vorgehensweise positiv sei, insbesondere hob er auch die damit einhergehende Transparenz hervor.

GR Gerda Themel (SPÖ) zeigte sich erstaunt über die ihres Erachtens unüblich "harmonische" Debatte. Die Budgeterstellung für das kommende Jahr bezeichnete sie als gelungen. Im Rahmen einer Alphabetisierung des Wiener Kulturlebens hob sie diverse Kulturprojekte- und Initiativen von A bis Z hervor. Insbesondere betonte sie die Herausgabe eines Frauenkunstberichtes, der europaweit einmalig sei.

GR Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) merkte hinsichtlich der Bestellung von Stadtrat Marboe an, dass dessen neue Aufgabe im Bereich des Mozartjahres 2006 für seine Fraktion inhaltlich unklar bleibe. Er erinnerte weiters an die Existenz schon bestehender Verantwortungsträger für das Mozartjahr, betonte aber letztendlich, dass auch er sich für Wien ein gelungenes Jubiläumsjahr wünsche.

In seinem Resümee betonte Kulturstadtrat DDr. Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ), dass es, abgesehen von Wien, kaum eine Stadt gebe, die dermaßen offensiv in den Kulturbereich investiere. Hinsichtlich der Kulturpolitik des Bundes merkte er an, dass diese die Provinzialisierung des Landes vorantreibe. In Richtung Mozartjahr betonte er, dass er nicht nur die Intendanz von Stadtrat Marboe begrüße, sondern sich auch von den geplanten Projekten eine entsprechende Nachhaltigkeit für Wien erwarte. (Forts.) hch/vo

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Diensthabender Redakteur
Tel.: 4000/81 081

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0024