Mikl-Leitner: Gewalt an Frauen nicht nur heute ernstnehmen

Land NÖ setzt zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Frauen

St. Pölten (NÖI) - "Der 25. November ist ein Tag, der uns weltweit auf notwendige Veränderungen im Umgang mit Gewalt aufmerksam macht. Über dieses Thema sollte aber nicht nur heute diskutiert werden, sondern immer, denn die Statistiken sind erschütternd und zeigen uns ein trauriges Bild: Jede 5. in einer Beziehung lebende Frau hat Gewalt erlebt", stellt LR Mag. Johanna Mikl-Leitner zum heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen fest.****

So wird in Niederösterreich permanent an Verbesserungen für die Situation von Frauen, die Gewalt erleben mussten, bzw. müssen, gearbeitet. So wurde in Niederösterreich die Interventiontionsstelle gegen Gewalt in St. Pölten mit 2 Außenstellen in Zwettl und in Wiener Neustadt., eingerichtet. Darüber hinaus gibt es in unserem Bundesland fünf Frauenhäuser, die Anlaufstelle und Unterkunft für Frauen und Kinder in Notsituationen sein sollen. Allein im Jahr 2002 fanden 210 Frauen und 219 Kinder Schutz in den NÖ Frauenhäusern, so Mikl-Leitner.

Erste Anlaufstellen für Betroffene sind aber in der Regel auch die Ambulanzen der Krankenanstalten. Der Umgang mit Personen, die von Gewalt betroffen sind, erfordert Sensibilität. Deswegen wird auf Initiative des NÖ Frauenreferates seit dem Jahr 2000 in Niederösterreich flächendeckend das Ärzte- und Pflegepersonal in NÖ Krankenanstalten auf das Erkennen von Gewaltanwendung geschult. Niederösterreich ist hier das einzige Bundesland, das eine derartige flächendeckende Schulung anbietet, betont Mikl-Leitner.

Heuer wurden zusätzlich erstmals Seminare für MitarbeiterInnen der NÖ Sozialpsychiatrie angeboten. Im Arbeitsjahr 2004 sollen auch niedergelassene Ärzte und Ärztinnen sowie Amtsärzte spezielle im Rahmen von Informationsveranstaltungen geschult werden. "Wir erwarten uns durch unsere Aufklärungsarbeit eine schrittweise Verbesserung der Situation von jenen Frauen, die Gewalt ausgesetzt ist. Jeder Schritt den wir hier setzen ist ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung", ist Mikl-Leitner überzeugt.

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