Weinzinger: Genitalverstümmelung als Asylgrund anerkennen

Schutz vor Gewalt gegen Frauen muss voran getrieben werden

OTS (Wien) - Anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen fordert Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen, zum wiederholten Male die Genitalverstümmelung an Menschen, was in erster Linie Frauen trifft, als Asylgrund anzuerkennen. Weinzinger kritisiert insbesondere Innenminister Strasser, der im vorliegenden Gesetzesentwurf für ein neues Asylgesetz, die Genitalverstümmelung als Asylgrund wieder ignoriert.
Ein Kriterienkatalog für den Schutz vor geschlechtsspezifischer Verfolgung und für den Schutz vor Gewalt ist für die Grünen ebenfalls seit langer Zeit schon ausständig.

"Innerhalb Österreichs muss der Ausbau des Schutzes durch eine Verstärkung von Präventionsstellen gegen Gewalt an Frauen voran getrieben werden. Darüber hinaus gilt es, die Frauenhäuser in Österreich finanziell abzusichern und notwendige Ausweitungen von Frauenhäusern schnell und ernsthaft zu entscheiden", erklärt Weinzinger, die diese Forderung an die zuständige Frauenministerin Rauch-Kallat richtet.

Abschließend verweist Weinzinger darauf, das sexistische Darstellungen von Frauen auf allen Ebenen, insbesondere in Medien und Werbung, der Gewalt gegen Frauen einen beträchtlichen Vorschub leistet.

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