• 21.11.2003, 08:04:36
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ORF-Premiere für "Brüder II" am 23. November

Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek: Streithähne wieder vereint!

Wien (OTS) - "Und mir drei sind trotzdem Brüder!" Mit diesem Satz
endete vergangenen Samstag im ORF Wolfgang Murnbergers
Charakterkomödie "Brüder" und damit auch die ebenso verwickelte wie
vergebliche Suche des streitbaren Trios Wolfgang Böck, Erwin
Steinhauer und Andreas Vitásek nach einem gemeinsam Vater. Dass das
Ende eines - mit dem Erich-Neuberg-Preis 2002 gekrönten - Films noch
lang nicht das Ende einer Geschichte sein muss, bewies das Kreativduo
Uli Brée und Rupert Henning und schrieb eine Fortsetzung, die wieder
Wolfgang Murnberger in Szene setzte. "Brüder II" heißt die
ORF-Produktion, die im Sommer von der Wiener DOR Film gedreht wurde
und am Sonntag, dem 23. November 2003, um 20.15 Uhr in ORF 1 ihre
TV-Premiere feiert.

Vier Jahre sind seit der turbulenten Vatersuche vergangen und nach
wie vor prägt komisches Gezänk das Verhältnis der drei unechten
Brüder, bei denen sich in der Zwischenzeit einiges getan hat: Ernst
(Erwin Steinhauer; dreht derzeit "Trautmann" und ist am 14. Dezember
in "Polterabend" zum letzten Mal als Simon Polt im ORF zu sehen) ist
sein Haubenrestaurant und seine Ehefrau los, hat sich als Moderator
einer etwas hochgestochenen Kochsendung neuen Ruhm erworben und ist
Vater von Zwillingen. Iris (Susa Meyer), die Mutter seiner Kinder,
hat er zwar nicht geheiratet - und es vereinfacht die Situation auch
nicht unbedingt, dass zwischen ihr und dem ältesten Bruder Vickerl
(Wolfgang Böck; dreht derzeit ebenfalls "Trautmann") zarte Gefühle
aufkeimen. Dieser hat inzwischen ein gut gehendes bürgerliches Lokal
aufgemacht und wehrt sich zunächst mannhaft dagegen, in Ernstls
Fernsehshow aufzutreten. Junior Adrian (Andreas Vitásek) hilft in
Ludwigs Küche aus und zieht, wegen eines Seitensprungs von Freund
Michael (Wolfgang Michael) aus der gemeinsamen Wohnung geworfen, zu
Vickerl. Außerdem hat Adrian unterdessen die Erlebnisse der
Vatersuche zu einem Roman verarbeitet, der demnächst erscheinen soll.
Auch dadurch fühlt Ernst seine Reputation ernsthaft in Gefahr. Dass
Iris erneut schwanger wird, treibt den Bruderzwist schließlich in
Höhen, denen selbst Stadlersche Familienbande nicht mehr gewachsen
scheinen.

Das Projekt sei wie für sie maßgeschneidert, behaupten die drei
Filmbrüder Böck, Steinhauer und Vitásek. "Wir mussten uns auf diese
Rollen nicht wirklich einstellen, weil sie uns einfach liegen", meint
Vickerl-Darsteller Wolfgang Böck. "Die Geschichten sind sehr aus dem
Leben gegriffen", schließt sich Kollege Vitásek an. "Nur dass ich im
Film einen Homosexuellen spiel', doch der hat eigentlich sehr
ähnliche Probleme wie die anderen Brüder, nur halt vom anderen Ufer."
"Ja, er hat's mit den Männern, und Ernstl und Vickerl haben sich
immer wegen ein und derselben Frau", so Steinhauer. "Heterohomogene
Probleme eben." Wie der Bruderzwist im Hause Stadler ausgeht, erfährt
das ORF-Publikum am 23. November um 20.15 Uhr in ORF 1.

OTS0011    2003-11-21/08:04

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