- 20.11.2003, 15:57:33
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- OTS0257 OTW0257
Geringe interne Mobilität der Arbeitskräfte in Ost-Mitteleuropa - Korrektur zu OTS0024 vom 20. November 2003
Wien (OTS) - In OTS0024 vom 20.11.2003 ("Geringe interne Mobilität
der Arbeitskräfte in Ost-Mitteleuropa") muss es im 1. Absatz wie
folgt richtig lauten:
Die regionale Arbeitsmarktlage in den EU-Beitrittsländern in
Ost-Mitteleuropa kann in einigen Bereichen durchaus mit jener in der
EU verglichen werden. Vor allem bezüglich der Geschlechterdifferenzen
in der Arbeitslosenquote und der Beschäftigungsquote schneiden die
Beitrittsländer besser ab als der Durchschnitt der EU-Länder. Die
Arbeitslosenquote ist aber nach wie vor hoch und entwickelte sich in
den letzten Jahren ungünstiger als in der EU. Dies dürfte u. a. auf
die geringe interne Mobilität in diesen Ländern zurückgehen.
Korrigierte Neufassung:
Die regionale Arbeitsmarktlage in den EU-Beitrittsländern in
Ost-Mitteleuropa kann in einigen Bereichen durchaus mit jener in der
EU verglichen werden. Vor allem bezüglich der Geschlechterdifferenzen
in der Arbeitslosenquote und der Beschäftigungsquote schneiden die
Beitrittsländer besser ab als der Durchschnitt der EU-Länder. Die
Arbeitslosenquote ist aber nach wie vor hoch und entwickelte sich in
den letzten Jahren ungünstiger als in der EU. Dies dürfte u. a. auf
die geringe interne Mobilität in diesen Ländern zurückgehen.
Das WIFO hat in Zusammenarbeit mit sieben internationalen
Partnerinstituten im Rahmen des Projekts "AccessLab" die
Arbeitsmarktsituation in den Beitrittsländern Ost-Mitteleuropas im
Zeitraum 1992 bis 2002 untersucht. Demnach passen sich die Löhne in
den Beitrittsländern zwar stärker an die regionale Arbeitsmarktlage
an als in den meisten EU-Ländern, die internen Migrationsraten liegen
aber - trotz erheblicher regionaler Disparitäten - deutlich unter den
EU-Werten. In den meisten Beitrittsländern verlagern 0,5% der
Bevölkerung ihren Wohnsitz innerhalb eines Jahres, für die EU liegt
diese Kennzahl knapp unter 1%. Überdies hat sich die interne
Mobilität in diesen Ländern gegenüber Anfang der neunziger Jahre
verringert.
Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Erhöhung der Fähigkeit der
regionalen Arbeitsmärkte, den nach der Erweiterung bevorstehenden
Strukturwandel zu bewältigen, sollten daher noch stärker als in den
EU-Ländern auf eine Steigerung der Mobilität der Arbeitskräfte
abzielen. Eine solche Politik sollte neben Strategien zur
Verbesserung des Humankapitals auch ein breites Spektrum an Maßnahmen
zur Infrastrukturentwicklung und zur Beseitigung von Kapital- und
Wohnungsmarktineffizienzen anbieten.
OTS0257 2003-11-20/15:57
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