- 20.11.2003, 14:30:23
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HUAINIGG: WIE GEHT ES BEHINDERTEN KINDERN IN ÖSTERREICH?
Attraktionen für Rollstuhlfahrer eine Innovation für alle!
Wien, 20. November 2003 (ÖVP-PK) "Wie geht es behinderten Kindern
in Österreich?", fragte heute, Donnerstag, ÖVP-Behindertensprecher
Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg anlässlich des internationalen Tages
der Kinderrechte. Aus eigener Erfahrung wisse er schon seit seiner
Kindheit, wie es ist mit einer Behinderung zu leben und "wie viele
Vorurteile durch die Tabuisierung damit verbunden sind". Wichtig sei
es, Kinder mit dem Thema Behinderung zu konfrontieren und
aufzuklären, denn "nur so erfahren Kinder, dass eine Behinderung
keine schlimme Krankheit ist und behinderte Menschen sehr wohl ein
erfülltes Leben führen können", sagte der ÖVP-Behindertensprecher.
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Für Eltern behinderter Kinder sei die Suche nach geeigneten
Kindergärten, Spielplätzen und Freizeitangeboten auch heute immer
wieder mit großer Mühe verbunden. "Kindergärten, Spielplätze und
sonstige Einrichtungen müssen Plätze für alle Kinder sein", sagte
Huainigg. Es sei notwendig, bei der Planung auch auf die besonderen
Bedürfnisse behinderter Kinder Rücksicht zu nehmen. "Attraktionen für
Rollstuhlfahrer" würden sicher nicht nur behinderte Kinder
begeistern, sondern eine Innovation für alle darstellen und zeigen
"dass eine Behinderung nicht ausschließt", so der
ÖVP-Behindertensprecher.
Im Bereich der Schulintegration sei in den letzten Jahren viel,
aber noch zuwenig, passiert. Das Recht auf Integration sei bis zur
achten Schulstufe gesetzlich verankert und habe dazu geführt, dass
viele behinderte Kinder in der Regelschule unterrichtet werden.
"Jetzt ist es wichtig, über Qualitätskriterien im Bereich der
schulischen Integration zu diskutieren, um jedem Kind eine qualitativ
hochwertige Ausbildung zu ermöglichen". Die Plattform Klasse:Zukunft
bietet dafür auch eine geeignete Plattform. Bei der Erstellung von
Leistungskriterien für den gesamten Bildungsbereich sei es auch
notwendig, Ziele der Integration wie Teamfähigkeit, soziale Kompetenz
und selbstständiges Arbeiten etc. für alle Schüler zu definieren,
sagte Huainigg abschließend.
(Schluss)
OTS0231 2003-11-20/14:30
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