- 20.11.2003, 12:39:53
- /
- OTS0173 OTW0173
Onodi: Parlamentarische Beratungen müssen in zukunftsträchtige Bahn münden
Breite Front gegen Filetierung und Zerschlagung der Bahn
St. Pölten, (SPI) - "Die angesetzten Beratungen zur ÖBB-Reform müssen
in eine zukunftsträchtige und vor allem konkurrenzfähige
Neustrukturierung der Bahn münden. Die breite Front gegen die von der
Bundesregierung geplante Filetierung und damit Zerschlagung der Bahn,
die vor allem auch von maßgeblichen Fachleuten getragen wird, muss in
einen Umdenkprozess münden. Österreich braucht die Bahn mit einem
klaren öffentlichen Versorgungsauftrag, effizienten Strukturen und
motivierten MitarbeiterInnen", so Niederösterreichs
SP-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi die darauf
verweist, dass Niederösterreich mit dem größten Streckennetz höchstes
Interesse hat, dass die Leistungsfähigkeit der Bahn und das Service
nicht nur erhalten, sondern noch ausgebaut werden.****
Die derzeitigen Vorstellungen der Bundesregierung zielen
offensichtlich auf die Zerschlagung der ÖBB und die anschließende
Privatisierung der gewinnbringenden Teilbereiche hinaus. Damit wäre
der Bestand des Unternehmens in seiner Gesamtheit gefährdet, der
öffentliche Auftrag wäre nicht mehr zu erfüllen. "Ebenso abzulehnen
ist die Strategie, die ÖBB weiter zu verschulden. Wenn das
Benützungsentgelt der ÖBB für die Schiene weiter angehoben wird und
gleichzeitig dem Unternehmen neue Kredite für den Bahnausbau
vorgeschrieben werden, so werden positive Unternehmensbereiche
mittelfristig in die Verlustzone getrieben. Damit einher gingen
Fahrpreiserhöhungen und Leistungseinschränkungen, welche unmittelbar
die PendlerInnen und die Reisenden treffen würden. Es ist höchst an
der Zeit, dass sich die Regierung besinnt und gemeinsam mit den
Sozialpartnern und den Fachleuten ein zukunftsfähiges
ÖBB-Reformkonzept ausarbeitet", so Onodi.
(Schluss) fa
OTS0173 2003-11-20/12:39
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN






