"Konsument"-Test: Herren-Rasierer

Besonders hautfreundlich vor allem teure Modelle. Viele Elektrorasierer lassen sich schon mit Wasser reinigen.

Wien (OTS) - Insgesamt 28 Elektrorasierer, davon 23 mit Akku- und
5 mit Netzbetrieb, treten in der Dezember-Ausgabe des Testmagazins "Konsument" zum Vergleich an. Die Preisunterschiede der Testgeräte sind enorm: von 30 bis 280 Euro. Das Testergebnis zeigt: Die Besten sind auch die Teuersten. Aber gute Modelle sind auch schon unter 100 Euro zu haben. Bei den Akkurasierern schnitten 21 "gut" und zwei "durchschnittlich"ab, bei den Netzrasierern bekamen drei das Testurteil "gut" und zwei "durchschnittlich". Sechs der Herren-Rasierer erwiesen sich als besonders hautfreundlich: die drei Modelle HQ 8894, 8850 und 8870 von "Philips", der "Braun FreeGlider 6680" sowie der billigste Akkurasierer des Tests "Remington MicroScreen 2 TCT". Die beste Akku-Qualität bietet die Serie von "Philips", dessen Luxusmodell um 280 Euro mit 28 die höchste Anzahl an Rasuren schaffte. Praktisch und neu ist, dass sich nun viele Elektrorasierer einfach unter dem Wasserstrahl reinigen lassen.

Eine gute Reinigung ist für die Lebensdauer eines Elektrorasierers von großer Bedeutung. Über einen Selbstreinigungsmechanismus verfügen nur zwei der Testgeräte: "Payer Cascado X3" um 159 Euro und "Braun Syncro System 7493" um 200 Euro. Das funktioniert mit einer Reinigungskartusche zum Preis von etwa 5 Euro, die regelmäßig erneuert werden muss. Viele Geräte - und das ist eine wirkliche Neuheit - sind einfach unter dem Wasserstrahl zu reinigen. In puncto Wasserdichtheit konnten auch alle Geräte, die dafür vorgesehen sind, mit "sehr gut" benotet werden. Ausnahme ist hier nur der Netzrasierer "Philishave Aquagenic HQ 7415".

Bei den Akkurasierern gibt es drei verschiedene Systeme. Testsieger "Philishave Aquagenic HQ 8894" arbeitet mit einem Li-Ion-Akku, der auch die längste Lebensdauer hat. Die meisten anderen verfügen über einen NiMH-Akku, und vor allem die billigeren Geräte besitzen einen NICd-Akku, der immer völlig entladen und anschließend wieder voll aufgeladen werden sollte, um möglichst lange Dienste zu leisten. Der Testsieger schaffte mit 28 die höchste Anzahl an Rasuren, dicht gefolgt von den anderen Geräten der Philips-Serie. "Braun Syncro System 7493" schaffte nur mehr 16 Rasuren und der Verlierer bei der Akku-Qualität ist "Panasonic Wet/Dry ES 4025" mit nur sieben Rasuren.

Beim Nassrasieren mit Klinge und Rasierschaum wird zwar die Haut viel glatter, aber dafür haben Elektrorasierer den Vorteil, dass sie sanfter zur Haut sind. Keine der Testpersonen musste frühzeitig wegen Hautirritationen das Handtuch werfen. Mit einer sehr guten Hautverträglichkeit warten die "Philips"-Modelle in der Preisklasse von 190 bis 280 Euro auf, ebenso das "Braun"-Modell um 155 Euro, das "Panasonic"-Gerät um 90 Euro und als preisgünstigstes das "Remigton"-Gerät um 60 Euro. Bei der Entscheidung zwischen Modellen mit schwingendem Klingenblock oder rotierenden Scherblöcken zählen die persönlichen Vorlieben. Vom Resultat her gibt es keine großen Unterschiede, bei sehr kantigen Gesichtszügen haben sich allerdings die rotierenden Scherköpfe als vorteilhaft herausgestellt.

Für Umsteiger von nass auf trocken gibt es im Test auch passende Geräte. Wer sich nicht gleich von seinem Rasierschaum trennen will, kann auf vier Modelle mit spezieller Emulsion zurückgreifen oder jene Geräte verwenden, die sowohl trocken als auch mit Rasierschaum zu benutzen sind.

Weitere Einzelheiten zum Herren-Rasierer-Test bietet die Dezember-Ausgabe von "Konsument".

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VKI-Abteilung Technik 1,
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