Sozialminister Haupt trifft chinesischen Vizepremierminister

Wien (BMSG/OTS) - Im Rahmen seines Chinaaufenthaltes traf Sozialminister Mag. Herbert Haupt heute in Peking mit dem chinesischen Vizepremierminister Hui Liangyu sowie mit Ismail Amat, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses, zusammen. ****

Der Vizeprämierminister betonte, dass sich das Sozialsystem in China in der Anfangsphase wieder finde und weiterentwickeln müsse. China befinde sich, wie Liangyu betonte, im 25. Jahr der Reform- und Öffnungspolitik, man werde sich jedoch weiter bemühen, von Österreich nützliche Erfahrungen zu lernen, um das eigene Sozialversicherungssystem auszubauen. Vizeprämierminister Liangyu:
"Dieser Besuch gibt uns allen eine gute Gelegenheit, von Österreich zu lernen."

Haupt bekräftigte, dass sozialer Friede für den Aufschwung und die Öffnung Chinas eine wichtige Grundlage darstelle. "Es freut mich als Sozialminister ganz besonders, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Österreich einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Der Austausch unserer gemeinsamen Erfahrungen wird beide Länder weiter bringen", so der Sozialminister. Haupt betonte ebenfalls die Bereitschaft Österreichs, im wissenschaftlichen und sozialpolitischen Bereich alles zu tun, um eine gute Zusammenarbeit zwischen China und Österreich sicherzustellen.

Mit Ismail Amat, der vor eineinhalb Jahren Wien einen Besuch abstattete, erfolgte heute ebenfalls ein Treffen. Amat unterstrich, dass sich die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und China von Jahr zu Jahr weiter verbessert haben, und zwar sowohl in kultureller, als auch in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Er richtete seinen Dank an Haupt für die Bereitschaft, eng zu kooperieren, und versicherte, von Österreich in vielen Bereichen lernen zu können. Amat: "Durch diesen Besuch hat die Zukunft der Zusammenarbeit eine gute Perspektive."

"Österreich hat aufgrund seiner großen sozialpolitischen Vergangenheit einen sehr hohen sozialen Standard. Dies bedeutet sehr viel Erfahrung, die wir gerne weitergeben", so Haupt. In beiden Gesprächen kam die Dankbarkeit von chinesischer und auch österreichischer Seite zum Ausdruck. "Nur, wer sozialen Frieden aufbaut und sichert, gibt dem Land auch eine gute Zukunft", so Haupt abschließend. (Schluss) bxf

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