RFJ-Wien: Die SPÖ soll endlich etwas gegen den gravierenden Lehrstellenmangel in Wien tun!

Wien, 2003-11-17 (fpd) – „SP-Bürgermeister Michael Häupl hat vor einiger Zeit eine Plakatserie unter dem Titel „Häupl an Bartenstein:
Warum lassen Sie tausend Jugendliche auf der Straße stehen?“ gestartet. Diese Aktion schafft zwar keinen einzigen Arbeitsplatz, bringt aber vielen Jugendlichen die Erkenntnis, dass in dieser schwierigen Situation „handeln“ allemal mehr gefragt ist als nur zu reden“, betonte der stellvertretende Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend Wien, Michael Oberlechner, anlässlich der Lehrlingsenquete vergangenen Freitag in der Lugner City. ****

Oberlechner wies darauf hin, dass von den von der roten Gemeinde Wien versprochenen 14 Millionen Euro Lehrlingsförderung bis jetzt lediglich 3 Millionen ausgeschüttet worden seien. Damit stelle sich die berechtigte Frage, ob die Häupl-Plakate so teuer gewesen seien, dass man für die Wiener Lehrlinge kein Geld übrig habe.
„Die meisten stadtnahen Betriebe, wie zum Beispiel die Wiener Linien, haben in den letzten Jahren - trotz massiver Tariferhöhungen - unzählige Lehrstellen abgebaut. Die sozialistische Stadtregierung reagiert auf die im letzten Jahr um 17 % gestiegene Jugendarbeitslosigkeit lapidar mit der Feststellung: “Es gibt ein Vermittlungsproblem“.
Das stimmt zum Teil leider auch, ist aber ein durch sozialistische Schulpolitik hausgemachtes Problem. Das Niveau vieler Pflichtschulen sinkt aufgrund zu hoher Klassenschülerzahlen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen ständig“, so der stv. Wiener RFJ-Obmann.

Häupl versucht die Lehrstellenmarkt-Probleme auf seine Art zu lösen und kürzt das Budget in diesem Bereich um 40 Millionen Euro, während die sonst nicht mundfaule sozialistische Jugend hier offenbar entweder nicht vor Ideen strotzt oder in Demut vor ihrem Parteiobmann schweigt. „Damit endlich wieder mehr Jugendliche eine Perspektive haben, fordert der RFJ die Schaffung eines Lehrlingsverbundes und einer nach Kärntner Vorbild funktionierenden Lehrlingsbörse. Warum diese arbeitsschaffenden Maßnahmen nicht schon längst ergriffen worden sind, ist nicht nur für die Lehrstellensuchenden unbegreiflich“, so Oberlechner abschließend. (Schluss)

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