- 17.11.2003, 12:01:45
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Walch: ÖBB-Streik: ÖGB soll auch Nicht-Mitglieder entschädigen
ÖGB bekommt erhebliche Summen von AK, in der alle Mitglied sind
Wien, 2003-11-17 (fpd) - "Ich fordere den ÖGB und den an seiner
Spitze stehenden Fritz Verzetnitsch auf, aus der Gewerkschaftskasse
auch Nicht-Mitglieder unter den ÖBB-Bediensteten für die Zeit des
Streiks zu entschädigen", erklärte heute der stellvertretende
FPÖ-Bundesparteiobmann und Landesobmann der Freiheitlichen
Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Immerhin wurden viele
Mitarbeiter - ob sie nun Gewerkschaftsmitglieder sind oder nicht -
gegen ihren Willen zum Streik mehr oder weniger gezwungen. Man kann
es kurz vor Weihnachten doch niemandem zumuten, auf das gesamte Geld
von dreieinhalb Arbeitstagen zu verzichten." ****
"Alle Arbeitnehmer sind aufgrund der Zwangsmitgliedschaft automatisch
Mitglieder der Arbeiterkammer, die mit millionenschweren Summen die
Gewerkschaft mitfinanziert. Geht es also tatsächlich um die
Interessen der Arbeitnehmer und nicht um die Interessen der
Gewerkschaft, so dürfte einer Entschädigung aller vom Streik
betroffenen ÖBB-Bediensteten nichts im Wege stehen. Ansonsten sind
die ÖGB-Subventionen von der Arbeiterkammer zu überdenken. Denn das
Geld der AK muß schließlich allen ihren Mitgliedern zugute kommen",
schloß Walch. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0100 2003-11-17/12:01
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