Walch: ÖBB-Streik: ÖGB soll auch Nicht-Mitglieder entschädigen

ÖGB bekommt erhebliche Summen von AK, in der alle Mitglied sind

Wien, 2003-11-17 (fpd) - "Ich fordere den ÖGB und den an seiner Spitze stehenden Fritz Verzetnitsch auf, aus der Gewerkschaftskasse auch Nicht-Mitglieder unter den ÖBB-Bediensteten für die Zeit des Streiks zu entschädigen", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Immerhin wurden viele Mitarbeiter - ob sie nun Gewerkschaftsmitglieder sind oder nicht -gegen ihren Willen zum Streik mehr oder weniger gezwungen. Man kann es kurz vor Weihnachten doch niemandem zumuten, auf das gesamte Geld von dreieinhalb Arbeitstagen zu verzichten." ****

"Alle Arbeitnehmer sind aufgrund der Zwangsmitgliedschaft automatisch Mitglieder der Arbeiterkammer, die mit millionenschweren Summen die Gewerkschaft mitfinanziert. Geht es also tatsächlich um die Interessen der Arbeitnehmer und nicht um die Interessen der Gewerkschaft, so dürfte einer Entschädigung aller vom Streik betroffenen ÖBB-Bediensteten nichts im Wege stehen. Ansonsten sind die ÖGB-Subventionen von der Arbeiterkammer zu überdenken. Denn das Geld der AK muß schließlich allen ihren Mitgliedern zugute kommen", schloß Walch. (Schluß)

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