Ambrozy zeigte blauschwarzen Wahlgauklern in Feldkirchen rote Karte

Robert Strießnig bei der Bezirkskonferenz Feldkirchen mit 100 Prozent als Bezirksparteivorsitzender bestätigt

Klagenfurt/Feldkirchen (SP-KTN) - Bei der Bezirkskonferenz der SPÖ-Feldkirchen wurde Robert Strießnig am Sonntag mit 63 Stimmen von 63 abgegebenen Stimmen eindrucksvoll als Bezirksparteivorsitzender bestätigt. In einer feurigen Rede brachte Strießnig Dank und Kampfeswillen für die Landtagswahl zum Ausdruck: "Wir sind auf dem richtigen Weg meine Freunde, aber unser Ziel ist der März 2004 wo die SPÖ klare Nummer Eins im Bezirk Feldkirchen und in ganz Kärnten werden wird und Peter Ambrozy der neue Landeshauptmann sein wird. Bis dahin muss jeder von uns die Ärmel hochkrempeln und die gebrochenen Versprechen Haiders und die Zukunftsvisionen der SPÖ für Kärnten aufzeigen", so Strießnig.

Ungewohnt scharfe Worte an der blau-schwarzen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik im Bezirk Feldkirchen kamen von SP-Spitzenkandidat Peter Ambrozy. "Feldkirchen ist ein besonderes Beispiel für die verfehlte Politik von FPÖ und ÖVP, der Bezirk ist Schlusslicht bei der Kaufkraft wie Kärnten Schlusslicht bei der Kaufkraft in ganz Österreich ist und das obwohl die Menschen in diesem Bezirk fleißige und anständige Menschen sind. Sie haben sich etwas Besseres verdient als eine konzeptlose Politik, die mehr Zeit für Jubelpropaganda aufwendet als für Feldkirchen. Landeshauptmann Haider krempelt die Ärmel nicht hoch, aus Angst, sie könnten dann am nächsten Hochglanzfoto zerknittert sein. Dabei sollte er sich dringend anstrengen, immerhin ist der Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit im Bezirk Feldkirchen dramatisch. Grund genug die Situation anzupacken, aber dafür hat Haider keine Zeit, denn er muss durchs Land ziehen und mit ungedeckten Schecks blenden", so Ambrozy, der auch nicht mit Kritik an Wurmitzer und Dörfler, den Regierungsmitgliedern aus dem Bezirk sparte. "Die blau-schwarzen Wahlgaukler ziehen durchs Land und geben leere unfinanzierbare Wahlversprechen ab, bevor sie im Landtag ein Schwindelbudget beschließen werden, das den Kärntnerinnen und Kärntnern nur neue Schulden bringt", sagte der Kärntner SP-Chef.

"Die heutige Ausgabe der Kronenzeitung zeigt, dass Haider der unbeliebteste Politiker Österreichs ist und sein Vertrauen bei der Bevölkerung gänzlich verspielt hat. Jörg Haider ist eine Schande für Kärnten und hat dem Land durch seine politischen Eskapaden nachhaltig geschadet, ich möchte nur ein Beispiel nennen, nämlich das Treffen Haiders mit dem Massenmörder Saddam Hussein", sagte Ambrozy und erntete tosenden Beifall.

Die SPÖ und auch Ambrozy selbst stehen hingegen für Verlässlichkeit, Seriosität und Ehrlichkeit. "Meine Ziele sind die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und eine gerechte Sozialpolitik. Mehr Kinderbetreuungseinrichtungen, mehr Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuung sowie verbesserte Erwerbsbedingungen für Frauen und Pensionsgerechtigkeit für alle, sind weitere Schwerpunkte.

Zum Spitzenkandidat der SPÖ im Bezirk Feldkirchen wurde Herwig Seiser gewählt. Seiser übte scharfe Kritik an der blau-schwarzen Wirtschaftspolitik im Bezirk Feldkirchen. "Es ist Zeit, dass wir den blau-schwarzen Packlern zeigen, dass es so nicht mehr weitergeht. Den Politik muss Arbeit für und nicht gegen die Bevölkerung leisten", so Seiser, der sich mit mehr als 40 Prozent bei der Landtagswahl eine klare Latte legte. (Schluss)

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