• 16.11.2003, 14:39:30
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Ambrozy zeigte blauschwarzen Wahlgauklern in Feldkirchen rote Karte

Robert Strießnig bei der Bezirkskonferenz Feldkirchen mit 100 Prozent als Bezirksparteivorsitzender bestätigt

Klagenfurt/Feldkirchen (SP-KTN) - Bei der Bezirkskonferenz der
SPÖ-Feldkirchen wurde Robert Strießnig am Sonntag mit 63 Stimmen von
63 abgegebenen Stimmen eindrucksvoll als Bezirksparteivorsitzender
bestätigt. In einer feurigen Rede brachte Strießnig Dank und
Kampfeswillen für die Landtagswahl zum Ausdruck: "Wir sind auf dem
richtigen Weg meine Freunde, aber unser Ziel ist der März 2004 wo die
SPÖ klare Nummer Eins im Bezirk Feldkirchen und in ganz Kärnten
werden wird und Peter Ambrozy der neue Landeshauptmann sein wird. Bis
dahin muss jeder von uns die Ärmel hochkrempeln und die gebrochenen
Versprechen Haiders und die Zukunftsvisionen der SPÖ für Kärnten
aufzeigen", so Strießnig.

Ungewohnt scharfe Worte an der blau-schwarzen Wirtschafts- und
Arbeitsmarktpolitik im Bezirk Feldkirchen kamen von
SP-Spitzenkandidat Peter Ambrozy. "Feldkirchen ist ein besonderes
Beispiel für die verfehlte Politik von FPÖ und ÖVP, der Bezirk ist
Schlusslicht bei der Kaufkraft wie Kärnten Schlusslicht bei der
Kaufkraft in ganz Österreich ist und das obwohl die Menschen in
diesem Bezirk fleißige und anständige Menschen sind. Sie haben sich
etwas Besseres verdient als eine konzeptlose Politik, die mehr Zeit
für Jubelpropaganda aufwendet als für Feldkirchen. Landeshauptmann
Haider krempelt die Ärmel nicht hoch, aus Angst, sie könnten dann am
nächsten Hochglanzfoto zerknittert sein. Dabei sollte er sich
dringend anstrengen, immerhin ist der Zuwachs bei der
Arbeitslosigkeit im Bezirk Feldkirchen dramatisch. Grund genug die
Situation anzupacken, aber dafür hat Haider keine Zeit, denn er muss
durchs Land ziehen und mit ungedeckten Schecks blenden", so Ambrozy,
der auch nicht mit Kritik an Wurmitzer und Dörfler, den
Regierungsmitgliedern aus dem Bezirk sparte. "Die blau-schwarzen
Wahlgaukler ziehen durchs Land und geben leere unfinanzierbare
Wahlversprechen ab, bevor sie im Landtag ein Schwindelbudget
beschließen werden, das den Kärntnerinnen und Kärntnern nur neue
Schulden bringt", sagte der Kärntner SP-Chef.

"Die heutige Ausgabe der Kronenzeitung zeigt, dass Haider der
unbeliebteste Politiker Österreichs ist und sein Vertrauen bei der
Bevölkerung gänzlich verspielt hat. Jörg Haider ist eine Schande für
Kärnten und hat dem Land durch seine politischen Eskapaden nachhaltig
geschadet, ich möchte nur ein Beispiel nennen, nämlich das Treffen
Haiders mit dem Massenmörder Saddam Hussein", sagte Ambrozy und
erntete tosenden Beifall.

Die SPÖ und auch Ambrozy selbst stehen hingegen für
Verlässlichkeit, Seriosität und Ehrlichkeit. "Meine Ziele sind die
Schaffung von Arbeitsplätzen, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts
und eine gerechte Sozialpolitik. Mehr Kinderbetreuungseinrichtungen,
mehr Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuung sowie verbesserte
Erwerbsbedingungen für Frauen und Pensionsgerechtigkeit für alle,
sind weitere Schwerpunkte.

Zum Spitzenkandidat der SPÖ im Bezirk Feldkirchen wurde Herwig
Seiser gewählt. Seiser übte scharfe Kritik an der blau-schwarzen
Wirtschaftspolitik im Bezirk Feldkirchen. "Es ist Zeit, dass wir den
blau-schwarzen Packlern zeigen, dass es so nicht mehr weitergeht. Den
Politik muss Arbeit für und nicht gegen die Bevölkerung leisten", so
Seiser, der sich mit mehr als 40 Prozent bei der Landtagswahl eine
klare Latte legte. (Schluss)

OTS0042    2003-11-16/14:39

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