• 15.11.2003, 10:59:47
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Scheucher blitzt mit Gratis-Kindergarten auch in eigener Partei ab

Klagenfurter Bürgermeister ist zuständig! - Vielleicht sollten die beiden miteinander reden

Klagenfurt, 2003-11-15 (fpd) "Elisabeth Scheucher ist mit ihrem
Vorschlag nach "Gratis-Kindergarten" auch in der eigenen Partei
abgeblitzt. Hochrangige ÖVP-Granden halten den Vorschlag für
populistisch und unfinanzierbar (Zitat: Kleine Zeitung). Offenbar
auch ihr eigener Ehemann, denn er hätte als Bürgermeister von
Klagenfurt die Forderungen seiner Gattin ja schon längst umsetzen
können", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin
Strutz. "Vielleicht sollte Frau Scheucher einmal mit ihrem Gatten
darüber reden."

Strutz verweist heute darauf, dass für die Forderungen Scheuchers
nach flexibleren Öffnungszeiten und auch für die Kindergartengebühren
die Gemeinden bzw. Städte zuständig sind. Daher sind die Forderungen
Scheuchers in diesem Bereich umzusetzen. Es stelle sich jedoch
bereits heute heraus, dass der Vorstoß der Bürgermeistergattin mehr
als populistisch sei, da sowohl eine finanzielle Bedeckung als auch
ein Konzept für geänderte Öffnungszeiten fehle. "Ein Luftballon der
gut klingt, aber zerplatzt, sobald man nach Inhalten und Konzepten
fragt. Hoffentlich ist der "ÖVP-Grande" (Zitat: Kleine Zeitung), der
gegen den Scheucher-Vorschlag auftritt, nicht der Klagenfurter
Bürgermeister, denn ihm würde der Vorstoß Scheuchers ja sowohl
finanziell, als auch organisatorisch auf den Kopf fallen. Für
Gesprächsstoff in der Familie Scheucher an diesem Wochenende dürfte
jedoch mit dem unkoordinierten Vorgehen der Bürgermeistergattin
gesorgt sein, sagte der freiheitliche Landesparteiobmann heute.

OTS0021    2003-11-15/10:59

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