Scheucher blitzt mit Gratis-Kindergarten auch in eigener Partei ab

Klagenfurter Bürgermeister ist zuständig! - Vielleicht sollten die beiden miteinander reden

Klagenfurt, 2003-11-15 (fpd) "Elisabeth Scheucher ist mit ihrem Vorschlag nach "Gratis-Kindergarten" auch in der eigenen Partei abgeblitzt. Hochrangige ÖVP-Granden halten den Vorschlag für populistisch und unfinanzierbar (Zitat: Kleine Zeitung). Offenbar auch ihr eigener Ehemann, denn er hätte als Bürgermeister von Klagenfurt die Forderungen seiner Gattin ja schon längst umsetzen können", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz. "Vielleicht sollte Frau Scheucher einmal mit ihrem Gatten darüber reden."

Strutz verweist heute darauf, dass für die Forderungen Scheuchers nach flexibleren Öffnungszeiten und auch für die Kindergartengebühren die Gemeinden bzw. Städte zuständig sind. Daher sind die Forderungen Scheuchers in diesem Bereich umzusetzen. Es stelle sich jedoch bereits heute heraus, dass der Vorstoß der Bürgermeistergattin mehr als populistisch sei, da sowohl eine finanzielle Bedeckung als auch ein Konzept für geänderte Öffnungszeiten fehle. "Ein Luftballon der gut klingt, aber zerplatzt, sobald man nach Inhalten und Konzepten fragt. Hoffentlich ist der "ÖVP-Grande" (Zitat: Kleine Zeitung), der gegen den Scheucher-Vorschlag auftritt, nicht der Klagenfurter Bürgermeister, denn ihm würde der Vorstoß Scheuchers ja sowohl finanziell, als auch organisatorisch auf den Kopf fallen. Für Gesprächsstoff in der Familie Scheucher an diesem Wochenende dürfte jedoch mit dem unkoordinierten Vorgehen der Bürgermeistergattin gesorgt sein, sagte der freiheitliche Landesparteiobmann heute.

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