Kautz: NÖ fördert Bergrettung bis 2008 jährlich mit 300.000 Euro

Fördervereinbarung ermöglicht längerfristige Planung

St. Pölten, (SPI) - Die NÖ Landesregierung gab in ihrer vergangenen Regierungssitzung einer Fördervereinbarung, die dem Österreichischen Bergrettungsdienst, Landesorganisation NÖ/Wien, in den Jahren 2004 -2008 insgesamt 1,5 Millionen € zuspricht, ihre Zustimmung. Jährlich soll in diesem Zeitraum € 150.000 für den Betriebsaufwand und € 150.000 für Investitionen an Förderungen gewährt werden. "Die vorliegende Fördervereinbarung ermöglicht der Bergrettung Niederösterreich/Wien die erforderliche längerfristige Planung, um ihre Aufgaben sicher und ohne unnötige Eigengefährdung bewältigen zu können", freut sich der Neunkirchner SP-LAbg. Herbert Kautz.****

Der NÖ Bergrettungsdienst zählt derzeit 1180 Bergretterinnen und Bergretter in 30 Ortsstellen. Die Anforderungen an die Bergrettung waren in den letzten Jahren durch neue Risikosportarten, aber auch durch die gute Schneelage in den Niederösterreichischen Alpen steigend. Im Jahr 2002 wurden in NÖ 603 Einsätze verzeichnet. Heuer wurden allein im ersten Halbjahr bereits 726 Einsätze absolviert. In den letzten Jahren wurden zwar beachtliche Investitionen getätigt, für einen reibungslosen Betrieb sind jedoch weitere Verbesserungen wie beispielweise der Ausbau des Funksystems, die Ausrüstung und Ausbildung mit dem Satellitennavigationssystem GPS, die Steigerung der Mobilität durch Einsatzfahrzeuge, die Errichtung und der Ausbau von Einsatzzentralen und die Einführung einer landesweiten EDV vorzunehmen.

"Dem Mensch werde es zunehmend leichter gemacht in die ‚unberührte Natur' vorzudringen. Zur Rettung der - oft wegen eines Wetterumsturzes oder auf Grund Selbstüberschätzung - in Bergnot Geratenen sei die Bergrettung heute wichtiger denn je. Dabei setzen die Mitarbeiter der Österreichischen Bergrettung vielfach ihr Leben aufs Spiel. Für solch ein Engagement gebührt Dank und Anerkennung und selbstverständlich auch die notwendige finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand", so Kautz abschließend.
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