- 13.11.2003, 10:49:16
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Kautz: NÖ fördert Bergrettung bis 2008 jährlich mit 300.000 Euro
Fördervereinbarung ermöglicht längerfristige Planung
St. Pölten, (SPI) - Die NÖ Landesregierung gab in ihrer vergangenen
Regierungssitzung einer Fördervereinbarung, die dem Österreichischen
Bergrettungsdienst, Landesorganisation NÖ/Wien, in den Jahren 2004 -
2008 insgesamt 1,5 Millionen € zuspricht, ihre Zustimmung. Jährlich
soll in diesem Zeitraum € 150.000 für den Betriebsaufwand und €
150.000 für Investitionen an Förderungen gewährt werden. "Die
vorliegende Fördervereinbarung ermöglicht der Bergrettung
Niederösterreich/Wien die erforderliche längerfristige Planung, um
ihre Aufgaben sicher und ohne unnötige Eigengefährdung bewältigen zu
können", freut sich der Neunkirchner SP-LAbg. Herbert Kautz.****
Der NÖ Bergrettungsdienst zählt derzeit 1180 Bergretterinnen und
Bergretter in 30 Ortsstellen. Die Anforderungen an die Bergrettung
waren in den letzten Jahren durch neue Risikosportarten, aber auch
durch die gute Schneelage in den Niederösterreichischen Alpen
steigend. Im Jahr 2002 wurden in NÖ 603 Einsätze verzeichnet. Heuer
wurden allein im ersten Halbjahr bereits 726 Einsätze absolviert. In
den letzten Jahren wurden zwar beachtliche Investitionen getätigt,
für einen reibungslosen Betrieb sind jedoch weitere Verbesserungen
wie beispielweise der Ausbau des Funksystems, die Ausrüstung und
Ausbildung mit dem Satellitennavigationssystem GPS, die Steigerung
der Mobilität durch Einsatzfahrzeuge, die Errichtung und der Ausbau
von Einsatzzentralen und die Einführung einer landesweiten EDV
vorzunehmen.
"Dem Mensch werde es zunehmend leichter gemacht in die ‚unberührte
Natur' vorzudringen. Zur Rettung der - oft wegen eines
Wetterumsturzes oder auf Grund Selbstüberschätzung - in Bergnot
Geratenen sei die Bergrettung heute wichtiger denn je. Dabei setzen
die Mitarbeiter der Österreichischen Bergrettung vielfach ihr Leben
aufs Spiel. Für solch ein Engagement gebührt Dank und Anerkennung und
selbstverständlich auch die notwendige finanzielle Unterstützung der
öffentlichen Hand", so Kautz abschließend.
(Schluss) ha
OTS0083 2003-11-13/10:49
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