- 13.11.2003, 10:30:38
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ÖBB-Streik ist verantwortungslos und zu beenden
Streikopfer sollen sich solidarisieren und Schadenersatz einfordern
Klagenfurt, 2003-11-13 (fpd) Die bisher einzige Wirkung des
ÖBB-Streiks sei die einer unzumutbaren, organisierten
Kundenvertreibung. Daher müsse die Arbeit sofort wieder aufgenommen
werden, fordert der freiheitliche Klubobmannstellvertreter im
Kärntner Landtag, LAbg. Johann A. Gallo.
Es mute geradezu grotesk an, wenn privilegierte
Gewerkschaftsfunktionäre vorgeben, zum Wohle der Zukunft des
Unternehmens streiken zu müssen, jedoch dadurch genau jene bestrafen,
die an das Unternehmen glauben und die ÖBB-Dienstleistungen auch in
Anspruch nehmen würden, so der Abgeordnete.
Sehe man von der Verteidigung des eigenen Besitzstandes ab, konnten
Haberzettl und Co bisher weder die Sinnhaftigkeit noch die
Angemessenheit ihrer Vorgangsweise nachweisen. Tausende Bahnkunden
wie Pendler, oder Flaggschiffe der österreichischen Wirtschaft wegen
selbstgewählter Verhandlungsunwilligkeit in Geiselhaft zu nehmen,
zeuge von fehlendem Verantwortungsbewusstsein. Daher sollten sich die
unschuldigen Streikopfer solidarisieren und von der offensichtlich
fehlgeleiteten Gewerkschaftsführung die Rückerstattung der täglich in
die Millionen gehenden Streikschäden einfordern, schloss Gallo.
OTS0067 2003-11-13/10:30
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