ÖBB-Streik ist verantwortungslos und zu beenden

Streikopfer sollen sich solidarisieren und Schadenersatz einfordern

Klagenfurt, 2003-11-13 (fpd) Die bisher einzige Wirkung des ÖBB-Streiks sei die einer unzumutbaren, organisierten Kundenvertreibung. Daher müsse die Arbeit sofort wieder aufgenommen werden, fordert der freiheitliche Klubobmannstellvertreter im Kärntner Landtag, LAbg. Johann A. Gallo.

Es mute geradezu grotesk an, wenn privilegierte Gewerkschaftsfunktionäre vorgeben, zum Wohle der Zukunft des Unternehmens streiken zu müssen, jedoch dadurch genau jene bestrafen, die an das Unternehmen glauben und die ÖBB-Dienstleistungen auch in Anspruch nehmen würden, so der Abgeordnete.

Sehe man von der Verteidigung des eigenen Besitzstandes ab, konnten Haberzettl und Co bisher weder die Sinnhaftigkeit noch die Angemessenheit ihrer Vorgangsweise nachweisen. Tausende Bahnkunden wie Pendler, oder Flaggschiffe der österreichischen Wirtschaft wegen selbstgewählter Verhandlungsunwilligkeit in Geiselhaft zu nehmen, zeuge von fehlendem Verantwortungsbewusstsein. Daher sollten sich die unschuldigen Streikopfer solidarisieren und von der offensichtlich fehlgeleiteten Gewerkschaftsführung die Rückerstattung der täglich in die Millionen gehenden Streikschäden einfordern, schloss Gallo.

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