- 12.11.2003, 11:33:20
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LH Haider: Hervorragendes Ergebnis für Kärntens Bauwirtschaft
1. Quartal 2003: Produktionsniveau um 26,5 Prozent gestiegen - Ein Plus von 38,8 Prozent bei öffentlichen Aufträgen
Klagenfurt (LPD) - Kärntens Bauwirtschaft befindet sich weiterhin
stark im Aufwind, gab heute Landeshauptmann Jörg Haider bekannt und
verwies auf aktuell vorliegende Daten der Landesstelle für Statistik.
Kärnten arbeite offensiv und mit aller Kraft gegen die allgemeine
Konjunkturschwäche und sorge damit deutlich besser als andere
Bundesländer für Wirtschaftsbelebung und Beschäftigung, unterstrich
Haider. Gerade im Straßen- und Tunnelbau und im öffentlichen Sektor
bzw. mit Unterstützung der öffentlichen Hand wurde und werde sehr
viel investiert, wodurch Kärnten eine hervorragende Position
einnehme. Noch nie sei so viel Bundesgeld nach Kärnten geholt worden,
so Haider. Dies belegen auch die Wachstumsraten in der Bauwirtschaft.
Laut der Landesstelle für Statistik konnte die Bauwirtschafft in
den ersten drei Monaten des Jahres 2003 ein sehr gutes Ergebnis
erzielen: Bei einer Bauleistung von 126 Mio. Euro wurde das
Produktionsniveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes um 26,5
Prozent (!) überschritten. Damit wurde der Wachstumswert des
Bundesmittels (17,7 Prozent) sehr deutlich übertroffen.
50,1 Mio Euro oder 39,8 Prozent des Produktionswertes wurden aus
öffentlichen Aufträgen erwirtschaftet, 75,9 Mio. Euro oder 60,2
waren dem privaten Sektor zuzurechnen.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Bereich der öffentlichen
Aufträge mit einem Plus von 38,8 Prozent etwa doppelt so stark
expandiert war als der Bausektor der privaten Auftraggeber (plus 19,5
Prozent).
Im ersten Quartal 2003 zeichnet vor allem der Hochbau mit einem
Plus von 38,8 Prozent für das positive Ergebnis hauptverantwortlich.
Was die Entwicklung der Auftragsbestände betrifft, so liegt Kärnten - hinter Burgenland und Steiermark - mit 690 Mio. Euro
österreichweit an dritter Stelle. Es gab ein Plus von 10,5 Prozent,
eine negative Entwicklung gab es Ende März beispielsweise in Wien
(minus 8,9 Prozent) und Vorarlberg (minus 10,9 Prozent). Knapp
positiv waren Niederösterreich (plus 2,5) und Salzburg (2).
(Schluss)
OTS0111 2003-11-12/11:33
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