Wiener Theaterpreis "Nestroy 2003" am Samstag in ORF 2

Gusti Wolf wird für Lebenswerk geehrt

Wien (OTS) - "Nestroy - Der Erste Wiener Theaterpreis" wurde im Herbst 2000 zum ersten Mal verliehen und ist eine repräsentative Auszeichnung für herausragende Leistungen auf den Theaterbühnen im deutschen Sprachraum. Mit der diesjährigen Verleihung des Nestroy im Rahmen der großen Gala "Nestroy 2003" aus dem Etablissement Ronacher am 15. November soll den Theaterschaffenden auch heuer wieder die gebührende Aufmerksamkeit zuteil werden. Der ORF überträgt diesen "Theater-Oscar" bereits zum vierten Mal am Samstag, dem 15. November 2003, live-zeitversetzt um 22.25 Uhr in ORF 2. Als Moderator konnte Schallbert Gilet gewonnen werden. Inszeniert wird dieser außergewöhnliche Abend vom Ensemble des Theaters im Bahnhof, das bereits 2002 für "LKH - Eine Theaterserie" den Nestroy für die beste Off-Produktion erhielt. Diese Aufsehen erregende Theaterproduktion wird derzeit vom ORF für eine neue Sitcom adaptiert. Ebenfalls neu beim "Nestroy 2003" ist das Trio Kollegium Kalksburg dabei, das mit seinen provokanten Wienerliedern die Gala musikalisch begleiten wird. Nestroy-Nominierungen durch siebenköpfige Kritikerjury
Die Preisverleihung folgt erfolgreichen internationalen Mustern wie dem Pariser Theaterpreis Molière. Vor jeder einzelnen Preisvergabe werden kurze, charakteristische Ausschnitte gezeigt, die die Leistungen der Nominierten in Erinnerung rufen. Aus sieben Kategorien - von "Beste deutschsprachige Aufführung" über "Beste Regie", "Beste Ausstattung", "Beste Nebenrolle", "Bester Nachwuchs", "Beste/r Schauspieler/in" bis zum "Autorenpreis" - schlug die siebenköpfige Kritikerjury drei Nominierungen vor. Die Nestroy-Preis-Akademie bestimmt daraus brieflich, in anonymer Wahl, die Preisträger, die im Rahmen der Galaveranstaltung am 15. November bekannt gegeben werden. In vier Kategorien entschied allein die Jury: Gusti Wolf wird für ihr Lebenswerk geehrt, der Nestroy in der Kategorie "Bestes Stück -Autorenpreis" geht an Gert Jonke für "Chorphantasie" (der ORF berichtete von der Uraufführung am 25. Mai 2003). "Beste Off-Produktion" ist "Mein Kampf" in der Inszenierung von Tina Leisch und Hubsi Kramar. Die Juryentscheidung für die "Beste deutschsprachige Aufführung" wird erst am 15. November bekannt gegeben.
Nestroy-Nominees im ORF: "Emilia Galotti" und "Liliom"
"Emilia Galotti" am Akademietheater in der Inszenierung von Andrea Breth wurde in drei Kategorien - "Beste deutschsprachige Aufführung", "Beste Schauspielerin" Andrea Clausen und "Beste Regie" Andrea Breth - nominiert. Der ORF zeigt das Stück am Samstag, dem 6. Dezember, um 22.10 Uhr in ORF 2. Traute Hoess wurde für die "Beste Nebenrolle" in "Liliom" am Theater in der Josefstadt nominiert. Im ORF war die Aufführung am Samstag, dem 8. November, um 22.05 Uhr in ORF 2 zu sehen.

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