- 12.11.2003, 10:16:18
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Edlinger verlangt volle Teuerungsabgeltung für die PensionistInnen
Wertsicherung eine wirtschaftspolitisch notwendige Maßnahme
Wien(SPW) "Endlich eine volle Teuerungsabgeltung für die
Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs" verlangte der Wiener
Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesobmann des
Pensionistenverbandes Österreich, Rudolf Edlinger am Mittwoch. "Es
geht einerseits um soziale Gerechtigkeit. Es ist angesichts der
vielfachen Belastungen unzumutbar, dass die älteren Menschen seit
2001 und auch für die Jahre 2004 und 2005 keine Wertsicherung ihrer
Pensionen mehr bekommen. Die Regierungsparteien brechen damit nicht
nur ein Versprechen, das sie vor den Wahlen schriftlich gegeben und
auch in ihrem Regierungsprogramm niedergeschrieben haben. Sie bringen
auch hunderttausende ältere Menschen in immer größere finanzielle
Probleme, weil die Belastungen weiter zunehmen. Die diversen Steuer-,
Gebühren- und Beitragserhöhungen kosten einem Pensionisten
durchschnittlich rund 33 Euro monatlich", argumentierte Edlinger.
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"Allein die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages für
Pensionisten um 0,6 Prozent macht bei einer 1.000-Euro-Pension 11
Euro monatlich aus und frisst allein schon die angekündigte
Pensionsanpassung um 10 Euro komplett auf", rechnete Edlinger vor.
"Und es geht auch darum, die Massenkaufkraft von zwei Millionen
älteren Menschen zu stärken, damit Konjunktur und Beschäftigung
endlich wieder in Schwung kommen. Das Fehlen einer starken
Inlandsnachfrage ist das Hauptproblem, weshalb Österreichs Wirtschaft
kaum vom Fleck kommt. Die Kaufkraft der PensionistInnen durch eine
Teuerungsabgeltung ihrer Pensionen zu stärken, wäre daher eine
sozial- und wirtschaftspolitisch sinnvolle und auch notwendige
Maßnahme. "Die Wertsicherung der Pensionen ist daher keine Forderung
um der Forderung willen, sondern ein Gebot der Vernunft und der
Stunde", erklärte der frühere Finanzminister. (Schluss)
OTS0065 2003-11-12/10:16
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