• 12.11.2003, 10:16:05
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Experten diskutierten über die Klimaveränderung

Immer öfter extreme Wettersituationen

St. Pölten (NLK) - Die NÖ Landesakademie veranstaltete kürzlich im
Rahmen der Trendreihe "Zukunft im Kopf" eine Diskussionsveranstaltung
zur Klimaveränderung und ihren Auswirkungen auf die Freizeit- und
Arbeitswelt der Menschen. Der Chefklimatologe der Hohen Warte, Dr.
Ernest Rudel, und Tourismusexperte Univ.Doz. Egon Smeral erörterten
die Folgen der globalen Erderwärmung und die Ursachen der immer
extremeren Wetterphänomene. "Die Welt befindet sich in einer Phase
der Klimaänderung", erklärte Rudel. Das Temperaturniveau werde sich
in den nächsten 20 Jahren wesentlich erhöhen, vor allem im Winter sei
dann nur noch ab einer Höhenlage von rund 1.200 Metern Seehöhe mit
Schnee zu rechnen. "Der alpine Wintersporttourismus wird an Bedeutung
verlieren und nur noch in wenigen hochgelegenen Gebieten in
Österreich möglich sein", sagte Smeral. Der heurige Jahrhundertsommer
habe aber die heimischen Seen zu Tourismusmagneten gemacht.
Hinsichtlich der Ursachen gäbe es zahlreiche Indizien, dass der
Mensch das Klima beeinflusse. Nur mit einer globalen Kraftanstrengung
könne die Klimaveränderung verlangsamt werden.

Viele Experten rechnen infolge der globalen Erderwärmung mit immer
extremeren Wetterphänomenen. Viele Auswirkungen auf die Umwelt sind
bereits bekannt. Die Alpengletscher schmelzen, die Jahreszeiten
halten sich nicht mehr an den Kalender. Immer öfters treten Hitze,
Hagel, Hochwasser, Dürre, Sturmfluten, Überschwemmungen und
Temperaturrekorde auf.

Weitere Informationen: NÖ Landesakademie, Edith Mair, Telefon
02742/294-17403.

OTS0064    2003-11-12/10:16

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