Experten diskutierten über die Klimaveränderung

Immer öfter extreme Wettersituationen

St. Pölten (NLK) - Die NÖ Landesakademie veranstaltete kürzlich im Rahmen der Trendreihe "Zukunft im Kopf" eine Diskussionsveranstaltung zur Klimaveränderung und ihren Auswirkungen auf die Freizeit- und Arbeitswelt der Menschen. Der Chefklimatologe der Hohen Warte, Dr. Ernest Rudel, und Tourismusexperte Univ.Doz. Egon Smeral erörterten die Folgen der globalen Erderwärmung und die Ursachen der immer extremeren Wetterphänomene. "Die Welt befindet sich in einer Phase der Klimaänderung", erklärte Rudel. Das Temperaturniveau werde sich in den nächsten 20 Jahren wesentlich erhöhen, vor allem im Winter sei dann nur noch ab einer Höhenlage von rund 1.200 Metern Seehöhe mit Schnee zu rechnen. "Der alpine Wintersporttourismus wird an Bedeutung verlieren und nur noch in wenigen hochgelegenen Gebieten in Österreich möglich sein", sagte Smeral. Der heurige Jahrhundertsommer habe aber die heimischen Seen zu Tourismusmagneten gemacht. Hinsichtlich der Ursachen gäbe es zahlreiche Indizien, dass der Mensch das Klima beeinflusse. Nur mit einer globalen Kraftanstrengung könne die Klimaveränderung verlangsamt werden.

Viele Experten rechnen infolge der globalen Erderwärmung mit immer extremeren Wetterphänomenen. Viele Auswirkungen auf die Umwelt sind bereits bekannt. Die Alpengletscher schmelzen, die Jahreszeiten halten sich nicht mehr an den Kalender. Immer öfters treten Hitze, Hagel, Hochwasser, Dürre, Sturmfluten, Überschwemmungen und Temperaturrekorde auf.

Weitere Informationen: NÖ Landesakademie, Edith Mair, Telefon 02742/294-17403.

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