• 11.11.2003, 09:41:25
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MISSETHON: HABERZETTEL UND CO. BESTREIKEN 1,2 MILLIONEN KUNDEN

ÖVP-Konsumentensprecher fordert: Geld zurück an die Bahn- und
Postbuskunden

Wien, 11. November 2003 (ÖVP-PK) ÖVP-Konsumentenschutzsprecher
Abg. Dipl.Ing. Hannes Missethon kritisiert die Ankündigung eines
neuerlichen Streiks von ÖBB und Postbus. "Damit bestreiken
Haberzettel und Co. 1,2 Millionen Fahrgäste. Diese Fahrgäste sind
Kunden des Unternehmens ÖBB. Es grenzt an grobe Fahrlässigkeit dem
Unternehmen und seinen Mitarbeitern gegenüber, wenn Kunden in einer
solchen Weise desavouiert werden. Eine Kundenvertreibungsaktion in
diesem Ausmaß ist einzigartig in der Geschichte Österreichs und wird
den Veränderungsdruck der ÖBB noch weiter erhöhen", erklärte
Missethon heute, Dienstag. ****

"Bei solchen kundenfeindlichen Aktionen wird jedem in Österreich
klar, dass sich in den ÖBB viel ändern muss, wenn das Unternehmen am
Markt überleben will", fuhr Missethon fort. "Die Kunden bezahlen mit
ihrem Geld ja auch die Löhne der ÖBB-Bediensteten und erwarten sich
zu Recht eine Gegenleistung." Das Recht auf Streik sei in der
Verfassung verankert und damit zu akzeptieren. Das bedeute jedoch
nicht, dass man jede Streikform gut heißen müsse, so der
ÖVP-Abgeordnete. "Dieser Streik schadet den Bahnkunden und damit dem
Unternehmen und macht die Notwendigkeit einer Reform erst richtig
deutlich und für alle verständlich."

"Die Bahnkunden haben ein Recht darauf, das Geld für nicht
erbrachte Dienstleistungen zurückerstattet zu bekommen". Daher
fordert Missethon als Konsumentenschützer die ÖBB auf,
schnellstmöglich eine Hotline einzurichten und zu veröffentlichen, um
den Fahrgästen die Möglichkeit zu geben, ihr Geld zurückzubekommen.
(Schluss)

OTS0035    2003-11-11/09:41

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