- 07.11.2003, 13:47:49
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Wasserausverkäufer-Ambrozy plagt das schlechte Gewissen
SPÖ hat Plan des Ausverkaufs von Kanal- und Wasserversorgung noch nicht aufgegeben
Klagenfurt, 2003-11-07 (fpd) "SPÖ-Chef Peter Ambrozy plagt offenbar
das schlechte Gewissen, wenn er heute eine Verankerung zum Schutz des
Wassers in der Landesverfassung verlangt. Ist es doch die SPÖ
gewesen, die mit den geplanten Verkauf der Kanal- und Wassernetze an
US-Banken spekulierte", sagte heute der freiheitliche
Landesparteiobmann Martin Strutz.
Aus einem Strategiepapier der SPÖ sei ersichtlich, dass diese Linie
der SPÖ - der zum Glück von Landeshauptmann Jörg Haider der Riegel
vorgeschoben wurde - massiv geschadet habe und dass man nun plane,
durch gegenteilige Aussagen diesen schweren Fehler im Wahlkampf
wieder wett zu machen. Die Glaubwürdigkeit der SPÖ sei aber in dieser
Frage am Nullpunkt, da sowohl SPÖ-Kandidat Bürgermeister Mock als
auch andere Repräsentanten der SPÖ in den Reinhalteverbänden nach wie
vor vom schnellen Geld durch den Ausverkauf träumen, sagte Strutz.
Die Freiheitlichen haben auf allen parlamentarischen Ebenen
Initiativen ergriffen, um den Schutz der heimischen
Trinkwasserreserven abzusichern und haben durch Beschlüsse in der
Kärntner Landesregierung und im Kärntner Landtag ihre Glaubwürdigkeit
in der Frage des Schutzes heimischer Interessen bei Wasser, Grund und
Boden unter Beweis gestellt. Schließlich sei es auch ein
freiheitlicher Antrag, der die Verankerung der Wasserinteressen in
der Landesverfassung vorsiehe. "Diese Initiative hat Ambrozy offenbar
gelesen und versucht sein schlechtes Gewissen mit der heutigen
Forderung zu beruhigen", sagte der freiheitliche Landesparteiobmann.
OTS0223 2003-11-07/13:47
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