- 07.11.2003, 12:04:02
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In Simmering gibt es keinen ausufernden Drogenhandel
BV Angerer: "Probleme mit Dealern werden bereits jetzt effizient in enger Zusammenarbeit mit der Polizei gelöst"
Wien (SPW-K) - "Ich frage mich, wo es in Simmering einen
ausufernden Drogenhandel geben soll!", wundert sich
SP-Bezirksvorsteherin Kommerzialrätin Renate Angerer über die
Simmeringer FPÖ. "Ich gehe regelmäßig durch meinen Heimatbezirk - ein
massives Drogenproblem, wie es die FPÖ meint zu sehen, ist mir nicht
bekannt."
Angerer ist sich sehr wohl bewusst, dass es in Simmering da und
dort Probleme mit Dealern oder Suchtkranken gibt. Allerdings nicht in
jenem Ausmaß, wie es die FPÖ meint zu sehen. In enger Zusammenarbeit
mit der Polizei würden Probleme rasch gelöst. "In Absprache mit der
Bezirksvorstehung sind in der Vergangenheit regelmäßig
Schwerpunktaktionen gesetzt worden. Und auf dieser Basis wird auch
künftig gegen Dealer vorgegangen.", sagt die Bezirksvorsteherin.
Möglicherweise meint der Obmann der Simmeringer Freiheitlichen,
Mag. Stefan, jeder Schwarzafrikaner in Simmering sei ein
Drogendealer. "Diese diskriminierende Sichtweise passt zwar zur FPÖ,
geht aber an der Realität vorbei.", sagt Angerer. Nicht jeder Mensch
mit schwarzer Hautfarbe ist automatisch ein Drogendealer.
Angerer ist froh, dass sich in Simmering das Drogenproblem in
Grenzen hält. "Ein Beweis dafür ist, dass es keine offene Szene, also
keine Suchtkranken auf der Straße gibt. Und die sind nur dort
vorhanden, wo es auch Drogen in großem Umfang zu kaufen gibt.",
erklärt Angerer. Sollte sich die Drogensituation in Simmering
verschlechtern, werde sie jedenfalls die nötigen Schritte ergreifen,
meint die Bezirksvorsteherin. (Schluss)
OTS0159 2003-11-07/12:04
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