- 06.11.2003, 13:31:44
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SPÖ-Winklbauer: Masterplan ermöglicht Start der umfassenden Planung für attraktives Stadtentwicklungsgebiet im Bereich des ehemaligen Flugfeldes Aspern
Wien (SPW-K) - "Mit dem vom Stadtentwicklungsausschuss des Wiener
Gemeinderates beschlossenen Masterplan zur Entwicklung für das
ehemalige Flugfeld Aspern wird ein erfreulicher Neubeginn in der
Planung für dieses in städtebaulicher Hinsicht attraktive Gebiet
gesetzt", betonte heute, Donnerstag, die Donaustädter
SPÖ-Gemeinderätin Renate Winklbauer, in einer Aussendung des
Pressedienstes der SPÖ Wien. Sie skizzierte einige wichtige
Eckpunkte, die beim Masterplan Berücksichtigung finden sollen.
"Das Flugfeld Aspern ist aus mehreren Gründen nun
entwicklungsreif", betonte die Donaustädter Gemeinderätin.
"Einerseits ist die Erschließung des Gebietes mit der U 2 eine
wichtige Grundlage für eine Bebauung, wobei es einen vernünftigen Mix
von Wohnen, Betrieben und dazugehöriger Infrastruktur geben soll. Die
Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen, vor allen im Handels und
Dienstleistungsbereich, aber auch in neuen Zukunftstechnologien
sollte einen neuen ´Stadtteil der kurzen Wege´ schaffen. Dabei soll
die lokale Bedarfabdeckung im Vordergrund stehen und keine riesigen
Einkaufs- und Fachmärkte entstehen, um die Lebensfähigkeit der
Betriebe in den alten Ortkernen und bei den bestehenden
Nahversorgungseinrichtungen sicherzustellen", hob Winklbauer hervor.
Da das Gebiet auch die mögliche zukünftige Trasse des
übergeordneten Nord-Ost-Straßen-Verkehrsbandes enthält, ist es nach
Meinung Winklbauers notwendig, "schon jetzt in den Überlegungen für
das Flugfeld Aspern einen möglichst reibungslosen Ablauf des Baus und
der Führung der S 1 vorauszuplanen". Klar ist für die Mandatarin -
"trotz der Unkenrufe mancher Panikmacher" - dass die gesamte Trasse
unter dem jetzigen Niveau geführt und überplattet sein werde, sodass
für die Anrainer ein Teil des jetzigen Natur- und Freiraumes erhalten
bleiben werde. Ebenso klar sei, so die Politikerin, dass während des
Baus die Baumassen vorwiegend über die Schiene an- und
abtransportiert werden sollen, um die Beeinträchtigung der Anrainer
zu minimieren.
Winklbauer ist sich zudem sicher, dass "die planenden Stellen, die
auch die Bevölkerung zur Ideensammlung einladen werden, eine
ausgewogene Mischung von Wohnmöglichkeiten, Wirtschaftsraum sowie
Natur- und Erholungsräumen in der Vorbereitung für den eigentlichen
Planungswettbewerb berücksichtigen werden". (Schluss)
OTS0213 2003-11-06/13:31
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