- 06.11.2003, 11:57:54
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Konecny begrüßt die neuen SPÖ-Bundesräte
Wien (SK) Der Vorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion, Albrecht K.
Konecny, begrüßte im Namen seiner Fraktion die neuen Bundesräte der
Sozialdemokraten aus Oberösterreich und Tirol. "Durch die
erfreulichen Wahlsiege der Sozialdemokratie bei den beiden letzten
Landtagswahlen hat sich auch die Anzahl der Bundesräte erhöht. Ich
darf daher nicht nur neue Abgeordnete begrüßen, sondern mich auch
über die Erweiterung meiner Fraktion freuen", erklärte Konecny. Aus
Oberösterreich wurden die Abgeordneten Ewald Lindinger, Erich
Gumplmaier und Wolfgang Schimböck, aus Tirol Helmut Wiesenegg in den
Bundesrat entsandt. ****
Ewald Lindinger wurde 1956 geboren und ist seit 1991 Bürgermeister
von Micheldorf. Der langjährige und erfahrende Kommunalpolitiker wird
sich, auch aufgrund seines beruflichen Werdeganges, insbesondere dem
Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes widmen. "Die Menschen - vor
allem in den nicht urbanen Gegenden - benötigen eine solide
Verkehrsanbindung. Dafür benötigen wir eine Bahn, die auch die
Anliegen der Allgemeinheit im Auge hat und nicht nur den
Gewinnaspekt", betonte Lindinger. Außerdem wird sich Lindinger vor
allem auch dem Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen widmen.
Dr. Erich Gumplmaier wurde 1947 in Wels geboren und ist seit 1992
Landessekretär des ÖGB in Oberösterreich. Gumplmaier, der selbst den
zweiten Bildungsweg beschritten hat, wird sich insbesondere der
Erhöhung der Chancengleichheit im Bildungsbereich widmen. "Die
Einschränkungen der Möglichkeiten, Bildung zu erlangen, die durch die
Schüssel-Regierung gesetzt werden, müssen aufs Schärfste bekämpft
werden. Bildung ist nicht nur das Kapital jedes Landes, sondern ein
elementarer Aspekt der Chancen auf Selbstverwirklichung und
Verwirklichung der eigenen Talente. Dies müsse jeder
Bevölkerungsgruppe, jedem Mann und jeder Frau, zugestanden werden",
so Gumplmaier.
KommR Wolfgang Schimböck wurde 1953 in Linz geboren und hat ebenfalls
im zweiten Bildungsweg die Matura abgelegt. Der gelernte
Versicherungskaufmann war 11 Jahre Polizist und ist seit 1991 als
Geschäftsführender Gesellschafter der Z & K Messen und Kongresse GmbH
mit Sitz in Linz und Wien tätig und Landesvorsitzender des
Wirtschaftsverbandes Oberösterreich. Gerade aufgrund seiner
beruflichen Erfahrungen wird sich Schimböck insbesondere dem Anliegen
der Klein- und Mittelbetriebe widmen. "Die UnternehmerInnen der
Klein- und Mittelbetriebe sind vielfachen Schwierigkeiten ausgesetzt.
Für sie die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen,
unter zunehmendem Wettbewerbsdruck bestehen zu können, ist Aufgabe
der Politik. Die Sozialdemokratie wird hier verstärkte Akzente
setzen, um den vielen kleinen und mittleren Betrieben, die sich
vielfältigen Veränderungen ausgesetzt sehen, die notwendigen
Hilfestellungen und Erleichterungen zu schaffen", betonte Schimböck.
Helmut Wiesenegg wurde 1947 geboren und ist seit 1998 Bürgermeister
von Reutte. Der langjährige Kommunalpolitiker wird sich dem Ausbau
des ländlichen Raumes im Besonderen widmen. "Gerade als Bürgermeister
kennt man sehr genau nicht nur die Probleme, mit denen sich die
Gemeinden auseinandersetzen müssen, sondern auch die Bedürfnisse der
Bevölkerung. Das Aushungern des ländlichen Raumes, die zunehmende
finanzielle Belastung der Gemeinden aufgrund der Schüsselschen
Regierungspolitik wird von mir vehement bekämpft werden. Als
Bundesrat werde ich hier die Erfahrungen, die ich durch meine
tägliche politische Arbeit gesammelt habe, in die
SP-Bundesratspolitik bringen," betonte Wiesenegg. (Schluss) wf/mp/mm
Detaillierte Lebensläufe sind auf der Homepage des
SPÖ-Parlamentsklubs auf der Bundesratsseite
(http://spoe.parlament.gv.at) abrufbar.
OTS0133 2003-11-06/11:57
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