Ja zur erneuerbaren Energie, nein zur Atomkraft

Ausstellung "25 Jahre Nein zu Zwentendorf" im Landhaus

Bregenz (VLK) – Zum 25-sten Jahrestag der Volksabstimmung,
die das Aus für das Atomkraftwerk Zwentendorf gebracht hat,
wurde heute, Mittwoch, im Landhaus eine mit "Folgen der
Atomtechnik" untertitelte Ausstellung eröffnet. Landesrat
Erich Schwärzler bekräftigte das Vorarlberger Bekenntnis zu
den erneuerbaren Energieträgern. ****

"Das Votum vom 5. November 1978, bei dem die
Vorarlberger Bevölkerung zu über 85 Prozent und damit
besonders deutlich 'Nein zur Atomkraft' sagte, hat gottlob
den Schussstrich unter eine unökologische und kurzfristig fortschrittsorientierte Politik gesetzt", so Schwärzler.
Für ihn ist heute mehr denn je klar: Die Atomenergie ist
ein Irrweg, eine wesentliche Zukunftsaufgabe ist vielmehr
die Beschreitung naturnaher, nachhaltiger und
ressourcenschonender energiepolitischer Wege. Einmal mehr unterstrich Schwärzler die Rolle Vorarlbergs als
bundesweiter Vorreiter in der Förderung erneuerbarer Energieträger, als Solarland und Biomasseregion.

Die Ausstellung im Landhaus dokumentiert nicht die
seinerzeitige Zwentendorf-Auseinandersetzung, sondern zeigt
in brisanten Bildern die Folgen der Atomtechnik. Die
Schweizer Künstlerin Cornelia Hesse-Honegger sammelt,
untersucht und malt seit mehr als 25 Jahren
Kleinstlebewesen, vornehmlich Wanzen. Wo immer sie
sammelte, in der Umgebung von AKWs in der Schweiz, in
Deutschland, in den USA, in Frankreich oder England, kamen erschreckende Mutationen zutage. Die detailgenauen
Aquarelle, die in der Ausstellung zu sehen sind, umschreibt
die Künstlerin mit "das Schöne und das Andere, Bilder aus
einer mutierenden Welt".

Die Ausstellung kann bis Mittwoch, 19. November in der Eingangshalle des Landhauses besucht werden.
(gw/dw/dig,nvl)

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