Vorarlbergs Bevölkerung ist hochmobil

LR Rein präsentierte aktuelle Mobilitätsstudie

Bregenz (VLK) – Das Landesverkehrskonzept wird derzeit aktualisiert und überarbeitet. Wichtige Grundlagen dafür
lieferte eine Mobilitätsstudie, deren Ergebnisse Landesrat
Manfred Rein und Projektleiter Christian Rankl heute,
Mittwoch, im Landhaus präsentierten. Daraus geht hervor,
dass die Mobilität der Vorarlberger Bevölkerung deutlich
über dem Bundesdurchschnitt liegt. ****

Ähnlich wie das Energiekonzept soll auch das
Verkehrskonzept des Landes unter breiter Einbindung aller interessierten Gruppen entworfen werden, betonte Rein. Zu
diesem Zweck hat es Sprechtage in den Gemeinden gegeben und
mit einem Open-Space-Diskussionsforum unter dem Titel
"Mitreden beim Verkehr der Zukunft" am Samstag, 15.
November (ab 9.30 Uhr) in der Hauptschule Hard sollen
Jugendliche von 13 bis 20 Jahre angesprochen werden.

Im Rahmen der Mobilitätsstudie wurde das
Verkehrsverhalten der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger
umfassend erhoben. Einige markante Ergebnisse: Die Hälfte
aller Wege wird für Einkäufe, private Erledigungen und in
der Freizeit zurückgelegt, ein weiteres Viertel der Wege
führt zur Arbeit. Der Wegeanteil des öffentlichen Verkehrs beträgt elf Prozent, das ist leicht über den Werten anderer österreichischer Gebiete mit ähnlicher Siedlungsstruktur. Erfreulich auch, dass 16 Prozent der Wege per Rad
zurückgelegt werden. Aber für mehr als die Hälfte aller
Wege wird der Pkw benützt.

Für Landesrat Rein ergeben sich daraus bereits
maßgebliche Konsequenzen in Bezug auf die Ziele des neuen Verkehrskonzeptes. Dazu zählen Maßnahmen, um den hohen
Anteil des motorisierten Individualverkehrs zu reduzieren,
die Weiterentwicklung des Schwerpunktes Fahrradverkehr, die
weitere Förderung des öffentlichen Verkehrs, verstärkte Bemühungen zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die
Schiene sowie die Forcierung von Mobilitätsberatung und Mobilitätsmanagement.
(gw/dig,nvl)

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