Immer mehr österreichische Niederlassungen in Shanghai

Exporte nach Ostchina legten in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres um 100 Prozent zu - AVL List sponsert Lehrstuhl an Universität in Shanghai

Wien (PWK767) - "Die Anzahl der österreichischen Niederlassungen
in Shanghai und Ostchina ist in den letzten Jahren massiv angestiegen", sagte Wirtschaftskammer-Vizepräsident Adolf Moser bei seinem Besuch in Shanghai. Moser führt im Rahmen der China-Reise von Außenministerin Benita Ferrero-Waldner eine österreichische Wirtschaftsdelegation an. "Allein seit 2002 hat sich die Anzahl österreichischer Niederlassungen - sowohl Produktionsbetriebe als auch Repräsentanzbüros - um 50% gesteigert. Insgesamt bestehen 90 österreichische Niederlassungen in Ostchina." Das österreichische Gesamtinvestitionsvolumen in Ostchina liegt bei 400 Mio Euro und die Exporte in die Region Shanghai stiegen in den ersten 7 Monaten 2003 um 100% auf 160 Mio Euro.

Die Wirtschaftsdelegation besucht Peking, Shanghai und Hongkong. In Peking fanden Gespräche mit der National Development Commission mit dem Thema Kooperationen im Umweltbereich statt, ebenso wie Gespräche mit der State Environmental Protection Agency, Sepa, dem Organisationskomitee für die Olympischen Spiele 2008 und mit dem Zentralverband der Handelskammern, CCPIT. In Shanghai trat die Delegation mit der Planungskommission und Shanghai Tendering Company in Kontakt. Auch eine Werkseröffnung steht bei diesem Besuch am Programm: Die Firma AVL List eröffnet in Pudong ein technisches Zentrum, wo unter anderem der Schwerpunkt auf Forschung liegt. Dies ist ein weiterer Schritt von AVL, die traditionsreichen Chinabeziehungen zu festigen. Schon in den 30er Jahren unterrichtete Hans List, früherer Eigentümer der Firma, an der Tongji Universität in Shanghai. Dies ist auch die Grundlage dafür, dass AVL einen Lehrstuhl an der Tongji Universität sponsert.

Unabhängig von Delegationen bearbeiten österreichische Firmen den chinesischen und insbesondere den ostchinesischen Markt sehr intensiv. Shanghai konnte sich in den letzten beiden Jahren insbesondere seit der Öffnung des neuen Messezentrums im November 2001 zu einem bedeutenden Messestandort in Asien entwickeln. Mehr und mehr kristallisieren sich die Shanghai-Messen als regionale Leitmessen heraus. Das Messewesen ist in China eine der Hauptmöglichkeiten zum Aufbau von Marktpräsenz und für die Marktbeobachtung allgemein. Auf der Marintech im Dezember wird es zum Beispiel zu einer Beteiligung mehrerer österreichischer Unternehmen kommen, für nächstes Jahr sind etliche Gruppenausstellungen geplant. Nach Österreichwochen beim Baumarkt OBI Shanghai werden im Dezember österreichische Lebensmittelwochen in Zusammenarbeit mit der zweitgrößten Supermarktkette in Shanghai, Hualian, abgehalten. (BS)

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