VP-Korosec: Laska erpresst Pflegefamilien!

Teure Werbekampagne zu Lasten engagierter Pflegeeltern

Wien (ÖVP-Klub): Als "Verstoß wider die guten Sitten und entgegen arbeitsrechtlichen Usancen" bezeichnet die Sozialsprecherin des Wiener VP-Landtagsklubs, LAbg. Ingrid Korosec, die Vorgehensweise von Vizebürgermeisterin und SPÖ-Stadträtin Laska beim Umgang mit Pflegeeltern.

War bisher - im Rahmen eines bewährten und EU-weit anerkannten Pilotprojektes zur Kinderbetreuung in Pflegefamilien - die Entlohnung von der Anzahl der Kinder abhängig, so wurde dies nunmehr von Laska in einer "friss Vogel oder stirb" -Aktion zum Nachteil engagierter Pflegeeltern und vor allem deren Pflegekindern geändert. Unabhängig von der Kinderzahl wird nur mehr ein Pauschalbetrag pro Pflegefamilie ausbezahlt. Da dieser exakt einen Euro über der Geringfügigkeitsgrenze liegt, werden keine Steuervorteile wirksam und die Möglichkeit eines meist notwendigen Zusatzverdienstes wird erheblich eingeschränkt. Familien, die mit dieser Neuregelung nicht einverstanden seien, müssten sich eben von ihren zur Betreuung anvertrauten Kindern trennen. Dies habe Laska einer Familie auch tatsächlich nahe gelegt.

Anstelle Geldmittel für derart wichtige soziale Zwecke einzusetzen, werde im Auftrag Laskas lieber eine Werbekampagne, die 294.000 Euro im Jahr verschlingt, beschlossen und aus Mittel des Sozialressorts bezahlt.

"Diese Vorgehensweise zeigt, mit welchem Zynismus und wie herzlos Laska Sozialpolitik in Wien betreibt. Sie kann nicht länger als Sozialstadträtin bezeichnen werden und muss, ehe sie noch mehr Unheil anrichtet, einer Person mit mehr Verantwortungsbewusstsein und sozialem Verständnis Platz machen", fordert Korosec.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001