AVISO: Einladung zum A3-Symposium "Alternative Antriebe - Chancen für die Zukunft" des bmvit und Opel Austria

Wettbewerbsdruck in der Automobilindustrie steigt - Automotive Forschungsprojekte in Österreich beschäftigen sich mehrheitlich mit alternativen Antrieben

Wien (OTS) - Große Automobilhersteller, aber auch innovative
Klein- und Mittelbetriebe müssen neue Wege gehen, um den zukünftigen Anforderungen der Automobilindustrie gewachsen zu sein. Nach dem Motto "Alternative Antriebe - Chancen für die Zukunft" diskutieren heute, Mittwoch, im Tech Gate Vienna namhafte Forscher, Unternehmer und Politiker über die dafür notwendigen Rahmenbedingungen aus wissenschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Sicht. Das von BMVIT und Opel Austria gemeinsam veranstaltete Symposium findet im Rahmen des A3-Technologieprogramms "Austrian Automotive Technology" des BMVIT statt.

Der Automobilsektor ist für Österreich einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren und vollbringt technologische Spitzenleistungen. Allerdings setzen erhöhte Umweltstandards und gesteigerte Komfortbedürfnisse diesen Sektor einem großen Veränderungsdruck aus. "Die Kosten für die weitere Verbesserung des konventionellen Verbrennungsmotors nehmen deutlich zu", erklärt Dr. Friedrich Rödler, Generalsekretär beim BMVIT. "Daher setzen sich Forschungsaktivitäten verstärkt mit alternativen Antriebsformen auseinander. Dabei verfolgen Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen ein gemeinsames Ziel: die Sicherung einer nachhaltigen Mobilität." Aufgabe der Politik ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Entwicklung alternativer Antriebe zu schaffen. Erst der Erfolg dieser Maßnahmen würde die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Automobil-Zulieferindustrie sichern.

Klare Worte findet auch Dkfm. Brigitte Kroll-Thaller, Geschäftsführerin der Opel Austria Vertrieb GmbH. "Die Nachhaltigkeitsstrategie von Opel beruht auf drei Standbeinen: Die Optimierung der klassischen Verbrennungsmotoren, die Einführung von alternativen Kraftstoffen wie Erd- und Biogas und als langfristiges Ziel die Markteinführung von ´zero emission vehicles´ -alltagstaugliche Brennstoffzellen-Autos mit Wasserstoff als Energieträger." So sei das Werk in Wien-Aspern beispielhaft in der Entwicklung von besonders schadstoffarmen Motoren und Getrieben. Stolz ist Opel auch auf die gelungene Markteinführung von Erdgasfahrzeugen. "Mit Erdgas fahren schont die Umwelt und spart Kosten" so Kroll-Thaller. "Jährlich produzieren wir über 20.000 Erdgasfahrzeuge, und die Nachfrage ist steigend."

Zu Wort kommen namhafte internationale und österreichische Referenten, wie Dr. Udo Winter von der Adam Opel AG, einer der führenden Experten im Bereich der Brennstoffzelle, oder Franz Pirker von Arsenal Research, der über die wissenschaftlichen Entwicklungen bei alternativen Antrieben spricht. Wie wichtig dieses Thema auch auf europäischer Ebene ist, zeigt der Beitrag von DI Günther Hanreich von der Europäischen Kommission. Die Kommission hat in den letzten Monaten ihre Aktivitäten zur Förderung von Alternativen Antrieben deutlich verstärkt und neben F&E-Projekten im 6. Rahmenprogramm auch eine Technologieplattform zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle eingerichtet.

Das A3-Technologieprogramm

Das A3-Technologieprogramm (Austrian Advanced Automotive Technology) des BMVIT unterstützt die österreichische Automobil-Zulieferindustrie und "Automotive"-Forschung bei der Entwicklung radikal verbesserter Technologien. Im Anschluss an das Symposium werden die Projektergebnisse der ersten, sehr erfolgreichen Ausschreibung des A3-Programmes präsentiert. Von den insgesamt 18 ausgewählten kooperativen Forschungsprojekten beschäftigten sich mehr als die Hälfte mit alternativen Antrieben und Treibstoffen.

Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Automobil-Zulieferindsutrie durch Innovationen abzusichern und die Lösung umwelt- und verkehrspolitische Probleme zu unterstützen.

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