VP-Walter ad Häupl: 'Rote Laterne' für rotes Wien

Was kann Oberösterreich, was die Wiener Stadtregierung nicht zustande bringt

Wien (4. November 2003) - "In den vergangenen Monaten hatte die Wiener Stadtregierung in puncto Arbeitslosigkeitsanstieg immer die Ausrede, dass es noch Bundesländer mit einer schlechteren Performance gibt. Diese Ausrede fällt jetzt auch weg, die Bundeshauptstadt ist dank der Politik der Wiener SPÖ mit einem Zuwachs von 12,8 Prozent haushohes Schlusslicht", sagt heute der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter angesichts der aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Oktober 2003. "8777 zusätzliche Arbeitslose, das sind knapp 87 Prozent des bundesweiten Anstiegs, sprechen eine deutliche Sprache. Für mich ist es unverständlich, dass gleichzeitig das AMS Wien um 478 Personen weniger schult als noch vor einem Jahr, während alle anderen regionalen AMS die Zahl der Schulungsteilnehmer erhöht haben. Das also ist die soziale Verantwortung der SPÖ Wien", so Norbert Walter.

"Wann wird die SPÖ-Stadtregierung endlich aufwachen und von sich aus Gegenmaßnahmen einleiten. Der Verweis auf die Zuständigkeit der Bundesregierung ist einmal mehr als Ablenkungsmanöver enttarnt, wenn etwa Oberösterreich bei gleichen bundespolitischen Rahmenbedingungen einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um über 2 Prozent zustande bringt. Ich fordere Bürgermeister Häupl auf, sich an den Maßnahmen seiner oberösterreichischen Kollegen - Reform des AMS, aktive Ansiedelungspolitik, saniertes Budget dank schlanker Verwaltung - ein Beispiel zu nehmen, damit die Talfahrt in Wien endlich gestoppt wird", so der Landesgeschäftsführer abschließend. (Schluss)

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