Vom Blues zum Country-Lovesong: "Brüder II" ist da!

Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek streiten wieder - am 23. November in ORF 2

Wien (OTS) - "Um es musikalisch auszudrücken: Der erste Film war eher ein Blues, mit Akustikgitarre, fetzig gespielt, ein fetziges Roadmovie. Der zweite Teil ist mehr in Richtung Country-Lovesong, viel sentimentaler, gefühlvoller", beschreibt Filmemacher Wolfgang Murnberger "Brüder II", seinen jüngsten Fernsehfilm für den ORF, der gestern bei einem Wiener Heurigen präsentiert wurde. Die Fortsetzung der im Frühjahr 2003 mit dem Neuberg-Preis ausgezeichneten Charakterkomödie von Uli Brée und Rupert Henning, die bei ihrer ORF-Premiere im Juni 2002 bis zu 1.011.000 Zuseherinnen und Zuseher verfolgten, steht am Sonntag, dem 23. November 2003, um 20.15 Uhr in ORF 1 - nach einem Dakapo von "Brüder I" am Samstag, dem 15. November, um 21.10 Uhr in ORF 1 - erstmals auf dem Programm. Die Handlung von "Brüder II" spielt vier Jahre später, doch das ungleiche Brüdertrio Wolfgang Böck (dreht derzeit für den ORF zwei neue "Trautmann"-Krimis), Erwin Steinhauer (dreht ebenfalls "Trautmann" und ist am 14. Dezember in "Polterabend" zum letzten Mal als Simon Polt im ORF zu sehen) und Andreas Vitásek alias Ludwig, Ernst und Adrian Stadler hat trotz veränderter Lebensumstände nichts an seiner Streitbarkeit verloren. Nachdem ihre Vatersuche in Teil eins drei unterschiedliche Erzeuger zu Tage förderte und die "falschen" Brüder in heftige emotionale Turbulenzen brachte, die sie letztlich jedoch erfolgreich meisterten, droht den Stadlerschen Familienbanden in "Brüder II" eine harte Zerreißprobe.

Die Stadlers - Eine Patchworkfamilie par exellence?

Eine ungewöhnliche Patchworkfamilie waren die drei Stadlers bereits im ersten "Brüder"-Film: Dass das Schicksal in Teil zwei den familiären Fleckerlteppich weiter knüpft, damit hat das ungleiche Trio so gar nicht gerechnet. Die gesellschaftspolitische Botschaft, die "Brüder II" an sein Publikum richtet: "Die Kinder sind das Wichtigste. Sie sind oft die Leidtragenden einer Trennung, deshalb muss ein besonderes Augenmerk auf die Kinder gerichtet werden. Bei neuen Partnerkonstellationen darf nicht die eigene Not und Freude im Vordergrund stehen", meint Hauptdarsteller Wolfgang Böck, der in "Brüder II" zu unerwarteten Vaterfreuden kommt. Der beim ORF-Publikum als raubeiniger Wiener Kieberer Trautmann bekannte Böck darf in seinem jüngsten Film einige neue Seiten zeigen: "Das ist die gefühlvollste Filmrolle, die ich je gespielt habe", verrät der frisch gebackene Intendant der Schlossspiele Kobersdorf, der im Sommer in einer "Lumpazivagabundus"-Inszenierung selbst als Knieriem auf der Bühne stehen wird. Auf jeden Fall bestätigen alle drei Filmbrüder:
"Die 'Brüder'-Geschichten sind sehr aus dem Leben gegriffen."

Und darum geht's in Teil zwei:

Ernst (Steinhauer) ist sein Haubenrestaurant und seine Ehefrau los, hat sich als Moderator einer etwas hochgestochenen Kochsendung neuen Ruhm erworben und ist Vater von Zwillingen. Iris (Susa Meyer), die Mutter seiner Kinder, hat er zwar nicht geheiratet - und es vereinfacht die Situation auch nicht unbedingt, dass zwischen ihr und Vickerl (Böck) zarte Gefühle aufkeimen. Dieser hat inzwischen ein gut gehendes bürgerliches Lokal aufgemacht und wehrt sich zunächst mannhaft dagegen, in Ernstls Fernsehshow aufzutreten. Junior Adrian (Vitásek) hilft in Ludwigs Küche aus und zieht, wegen eines Seitensprungs von Freund Michael (Wolfgang Michael) aus der gemeinsamen Wohnung geworfen, zu seinem ältesten Bruder. Außerdem hat Adrian unterdessen die Erlebnisse der Vatersuche zu einem Roman verarbeitet, der demnächst erscheinen soll. Auch dadurch fühlt Ernst seine Reputation ernsthaft in Gefahr. Dass Iris erneut schwanger wird, treibt den Bruderzwist schließlich in Höhen, denen selbst Stadlersche Familienbande nicht mehr gewachsen scheinen.

Neben dem aus Teil eins bewährten Schauspielerteam - Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitásek, dem "Hair"-Star Susa Meyer (steht derzeit in "Cats" als Demeter in Hamburg auf der Bühne), Wolfgang Michael - standen diesmal weiters Silvia Eisenberger, die Zwillinge Josef und Michael Harrant, Michael Pink, Joseph Lorenz, Andrea Clausen u. a. vor der bewährten Kamera von Helmut Wimmer. Darüber hinaus verpflichtete das Produktionsteam der Wiener DOR Film für Gastrollen auch fünf prominente Österreicher: Kabarettist Leo Lukas, Nobelgastronom Walter Eselböck, Ö3-Astrologin Gerda Rogers, "ZiB"-Präsentatorin Ingrid Thurnher, die im vergangenen April zum dritten Mal im Rahmen der Romy-Verleihung zur beliebtesten TV-Moderatorin gekürt wurde, und Regisseur Wolfgang Lesowsky.

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