• 02.11.2003, 19:52:04
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"Neues Volksblatt" Kommentar: "Betreuung" (Von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 3. November 2003

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Wien (OTS) - Viele Frauen wollen einen Beruf ausüben, viele
müssen. Der Bedarf an einer ordentlichen Nachmittagsbetreuung der
Kinder ist daher groß. Der Staat muss diesen Bedarf an
Kinderbetreuung decken, in welcher Form auch immer.
Viele Frauen wollen sich um ihre Kinder selber kümmern. In vielen
Familien ist die Kinderbetreuung geregelt, viele Eltern wollen ihre
Kinder am Nachmittag daheim haben. Diesen Wunsch hat der Staat zu
respektieren.
Kinderbetreuung am Nachmittag muss daher auf freiwilliger Basis
erfolgen.
Für die Betreuung der Kleinsten ist mit dem Kindergeld ein großer
Schritt getan worden. Die damit verbundene Wahlfreiheit, die
Möglichkeit, daheim bei den Kindern zu bleiben, ist allerdings den
Linken ein Dorn im Auge, wie die Denunzierung dieser Lösung als
"Zurück-an-den-Herd-Strategie" zeigt.
Die Forderung nach der zwangsweisen Ganztagsschule entspringt der
gleichen Denkungsart: weg von den Eltern, möglichst viel staatlicher
Einfluss auf die Kinder!
Das wollen die wenigsten! Daher: Ja zur Schule am Nachmittag, aber
auf frei-
williger Basis.

OTS0039    2003-11-02/19:52

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