- 29.10.2003, 09:31:44
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ÖBIG leistet Beitrag zur Qualitätssicherung in der Drogenarbeit
Rahmencurricula für drogenspezifische Weiterbildung entwickelt
Wien (OTS) - In den letzten Jahren wurde wiederholt der Bedarf
intensivierter drogenspezifischer Weiterbildung für die im
Drogenbereich tätigen Berufsgruppen betont. Vor diesem Hintergrund
hat das ÖBIG im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit und
Frauen (BMGF) ein Konzept für die drogenspezifische Weiterbildung von
fünf ausgewählten Berufsgruppen - Amtsärztinnen/Amtsärzte,
Ärztinnen/Ärzte, klinische Psychologinnen/Psychologen,
Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten und
Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter - erarbeitet.
Das entwickelte Konzept versteht sich als Empfehlung in Hinblick
auf Maßnahmen der berufsbegleitenden drogenspezifischen Weiterbildung
und besteht aus sechs Rahmencurricula - ein
berufsgruppenübergreifendes Curriculum und jeweils ein darauf
aufbauendes monoprofessionelles Curriculum für jede der fünf
Berufsgruppen - mit Implementierungsvorschläge. Die Curricula folgen
einem fachintegrativen Ansatz und damit dem State-of-the-art der
Bildungsplanung. In der Entwicklung wurde der Schwerpunkt auf
berufsgruppenübergreifende Kompetenzen und Anforderungen und damit
den fachlichen Überschneidungen zwischen den Berufsgruppen gelegt. Im
Hinblick auf die im Drogenbereich als zentral erachtete
Interdisziplinarität und Kooperation zwischen den verschiedenen
Berufsgruppen werden für die Umsetzung ebenfalls vorrangig
berufsgruppenübergreifende Weiterbildungsangebote empfohlen.
Multiprofessionelle Weiterbildung hat den Vorteil, dass sie im
Austausch zwischen den Berufsgruppen ein gemeinsames Verständnis
fördert und damit der Qualitätssicherung dient.
OTS0031 2003-10-29/09:31
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