• 28.10.2003, 11:13:54
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Dem Klima der Angst die Stirn bieten

FPÖ wechselt zu persönlichen Diffamierungen, weil ihr die Sachargumente ausgehen

Klagenfurt (SP-KTN) - Nur weil sich die SPÖ im Gegensatz zu VP-LR
Georg Wurmizter nicht mit Gegengeschäften ködern lässt, glaubt die
FPÖ nun den Personalvertretungsobmann im Landesdienst, Herwig
Rettenbacher persönlich angreifen zu müssen. "Die Personalvertretung
hat dem Klima der Angst, das im Landesdienst herrscht, immer die
Stirn geboten. Forderungen, die eine Verbesserung für die
Bediensteten darstellen werden natürlich von der Personalvertretung
aufgestellt und im Sinne der Beamten vertreten", kontert
SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl auf die üblen Anschüttungen
von AUF-Personalvertreter Andreas Skorianz. Die Forderungen nach
einer dritten Dienstfreistellung für die Personalvertretung ist
begründet. Denn nur so kann sinnvolle und kritische Arbeit für die
3.800 Bediensteten der Landesregierung geleistet werden, statt wie
die FP es gern hätte, zu kuschen.

Die Ehrenrettungsversuche Skorianz' für seinen Landeshauptmann
Jörg Haider muten peinlich an. Wenn dieser statt Sachargumenten die
SPÖ als Raunzerpartei denunziert, muss die Kärntner SPÖ Skorianz
daran erinnern, dass er als Personalvertreter nicht die Interessen
Haiders, sondern der Landesbediensteten zu vertreten hat. (Schluss)

OTS0085    2003-10-28/11:13

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