• 28.10.2003, 10:44:05
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Beim Surfen zu Hause haben die Salzburger die Nase vorn

Schausberger: Initiativen des Landes zur Erleichterung des privaten
Internet-Zugangs haben Spuren hinterlassen
Salzburg (OTS) - Salzburg liegt neben Vorarlberg an der Spitze der
österreichischen Bundesländer, was den Internet-Zugang im privaten
Bereich betrifft. Während in Vorarlberg und Salzburg
überdurchschnittlich viele Haushalte ins Internet einsteigen können
(jeweils 41 Prozent), liegen die Werte für Ostösterreich darunter
(Wien 36 Prozent, Niederösterreich 35 Prozent, Burgenland 32
Prozent). In Kärnten sind nur 30 Prozent der Haushalte mit einem
Internetzugang ausgerüstet. "Unser Bundesland ist ein Internet-Land",
erklärte Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger heute, Dienstag, 28.
Oktober, zur jüngsten Internet-Erhebung der Statistik Austria. Für
Schausberger haben vor allem die vom Land gestarteten Initiativen
"Internet für jederm@n" und die Internet-Trainer breiten
Bevölkerungsschichten den Zugang zum Internet erleichtert und
maßgeblichen Anteil am Internet-Boom im Land.

"Die Aktion ‚Internet für jederm@n' hat im Land Salzburg deutliche
Spuren hinterlassen. Wir haben damit einen wesentlichen Beitrag
geleistet, dass das Internet für viele kein Buch mit sieben Siegeln
mehr ist und durch die finanzielle Unterstützung viele zum Sprung in
die virtuelle Welt des Cyberspace motiviert". Damit sei es gelungen,
innerhalb eines Jahres zusätzlich 10.000 private Internetanschlüsse
zu schaffen und außerdem wurden in mehr als 400 Veranstaltungen mehr
als 5.000 Menschen im Umgang mit dem neuen Medium Internet geschult.
In Zusammenhang mit den Beratungsaktionen und der gemeinsamen Nutzung
von Internetanschlüssen haben damit rund 30.000 Salzburgerinnen und
Salzburger von der Aktion "Internet für jederm@n" profitiert. Bei
zusätzlichen 35 Einsätzen der Internet-Trainer zum Jahreswechsel
2001/2002 konnten rund 600 Personen mit Internetbanking vertraut
gemacht und über die Euro-Bargeldeinführung informiert werden.
Darüber hinaus sind im Salzburger Bildungsnetz alle Salzburger
Schulen, Bibliotheken und Erwachsenenbildungseinrichtungen vernetzt.
Mit E-Government können mittlerweile 80 Prozent der einfachen
Verfahren aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Verkehr und
Telekommunikation bzw. Land- und Forstwirtschaft bequem von zuhause
aus online eingebracht werden. Damit biete das Land Salzburg seinen
Bürgerinnen und Bürgern bereits seit mehr als einem Jahr eine moderne
Möglichkeit der Kommunikation mit den Landesbehörden, für die der
Bund erst heute die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Form des
E-Government-Gesetzes beschließen müsse, brachte Schausberger
Salzburgs Vorreiterrolle in Sachen E-Government auf den Punkt.

Die Salzburg-Plattform ist da

Verheißungsvoll ist auch der Online-Start der neuen Plattform
www.salzburg.at verlaufen. Mehr als 22.000 Seitenaufrufe allein am
zweiten Tag der Präsenz des Salzburg-Portals im Netz haben die
Erwartungen mehr als übertroffen. Ziel ist, Salzburg auf einen Klick
zu bieten. Land und Stadt Salzburg sowie derzeit 34 (!) Einrichtungen
des öffentlichen Lebens - von Kammern über Tourismusorganisationen
bis hin zu Universität und Autofahrerklubs - haben Inhalte auf dieser
Online-Bürgerplattform zugänglich gemacht. Die Aktualität steht dabei
im Vordergrund. Einen Überblick über die zahlreichen
Salzburg-spezifischen Internetangebote wird die Salzburg-Suchmaschine
bieten. Auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene können regionale
Internetseiten nach thematischen Kategorien bzw. im Volltext
eingetragen und gefunden werden. Die Eintragung ist kostenlos, wer
also mit dabei sein und gefunden werden will, kann sein Salzburger
Internetangebot ab sofort eintragen.
1,2 Millionen Haushalte in Österreich, das sind 36 Prozent aller
Haushalte, hatten nach Berechnungen der Statistik Austria im März
2003 Zugang zum Internet. Im Juni 2002 waren es erst knapp mehr als
eine Million Haushalte (31 Prozent) gewesen. 27 Prozent aller
Haushalte mit Internet-Zugang steigen über eine Breitbandverbindung
ins Netz ein. Das sind rund 330.000 Haushalte. Fast 850.000 Haushalte
wählen sich mit der Telefonleitung (Analog-Modem, ISDN) ins Internet
ein (70 Prozent).

Diese Daten ergeben sich aus den hochgerechneten Ergebnissen der
Europäischen Erhebung über IKT-Einsatz in Haushalten 2003, die in
Österreich von der Statistik Austria im Auftrag des Statistischen
Amtes der Europäischen Gemeinschaften (EUROSTAT) und des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) mit einem
europaweit einheitlichen Fragenprogramm, standardisierten
Definitionen und einer einheitlichen Methodik in Form einer
Stichprobenerhebung durchgeführt wurde, die auswertbare Antworten von
rund 6.500 österreichischen Haushalten und rund 13.000 Personen
erbrachte.

OTS0069    2003-10-28/10:44

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SBG

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