Beim Surfen zu Hause haben die Salzburger die Nase vorn

Salzburg (OTS) - Schausberger: Initiativen des Landes zur Erleichterung des privaten Internet-Zugangs haben Spuren hinterlassen
Salzburg liegt neben Vorarlberg an der Spitze der
österreichischen Bundesländer, was den Internet-Zugang im privaten Bereich betrifft. Während in Vorarlberg und Salzburg überdurchschnittlich viele Haushalte ins Internet einsteigen können (jeweils 41 Prozent), liegen die Werte für Ostösterreich darunter (Wien 36 Prozent, Niederösterreich 35 Prozent, Burgenland 32 Prozent). In Kärnten sind nur 30 Prozent der Haushalte mit einem Internetzugang ausgerüstet. "Unser Bundesland ist ein Internet-Land", erklärte Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger heute, Dienstag, 28. Oktober, zur jüngsten Internet-Erhebung der Statistik Austria. Für Schausberger haben vor allem die vom Land gestarteten Initiativen "Internet für jederm@n" und die Internet-Trainer breiten Bevölkerungsschichten den Zugang zum Internet erleichtert und maßgeblichen Anteil am Internet-Boom im Land.

"Die Aktion ‚Internet für jederm@n' hat im Land Salzburg deutliche Spuren hinterlassen. Wir haben damit einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass das Internet für viele kein Buch mit sieben Siegeln mehr ist und durch die finanzielle Unterstützung viele zum Sprung in die virtuelle Welt des Cyberspace motiviert". Damit sei es gelungen, innerhalb eines Jahres zusätzlich 10.000 private Internetanschlüsse zu schaffen und außerdem wurden in mehr als 400 Veranstaltungen mehr als 5.000 Menschen im Umgang mit dem neuen Medium Internet geschult. In Zusammenhang mit den Beratungsaktionen und der gemeinsamen Nutzung von Internetanschlüssen haben damit rund 30.000 Salzburgerinnen und Salzburger von der Aktion "Internet für jederm@n" profitiert. Bei zusätzlichen 35 Einsätzen der Internet-Trainer zum Jahreswechsel 2001/2002 konnten rund 600 Personen mit Internetbanking vertraut gemacht und über die Euro-Bargeldeinführung informiert werden. Darüber hinaus sind im Salzburger Bildungsnetz alle Salzburger Schulen, Bibliotheken und Erwachsenenbildungseinrichtungen vernetzt. Mit E-Government können mittlerweile 80 Prozent der einfachen Verfahren aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Verkehr und Telekommunikation bzw. Land- und Forstwirtschaft bequem von zuhause aus online eingebracht werden. Damit biete das Land Salzburg seinen Bürgerinnen und Bürgern bereits seit mehr als einem Jahr eine moderne Möglichkeit der Kommunikation mit den Landesbehörden, für die der Bund erst heute die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Form des E-Government-Gesetzes beschließen müsse, brachte Schausberger Salzburgs Vorreiterrolle in Sachen E-Government auf den Punkt.

Die Salzburg-Plattform ist da

Verheißungsvoll ist auch der Online-Start der neuen Plattform www.salzburg.at verlaufen. Mehr als 22.000 Seitenaufrufe allein am zweiten Tag der Präsenz des Salzburg-Portals im Netz haben die Erwartungen mehr als übertroffen. Ziel ist, Salzburg auf einen Klick zu bieten. Land und Stadt Salzburg sowie derzeit 34 (!) Einrichtungen des öffentlichen Lebens - von Kammern über Tourismusorganisationen bis hin zu Universität und Autofahrerklubs - haben Inhalte auf dieser Online-Bürgerplattform zugänglich gemacht. Die Aktualität steht dabei im Vordergrund. Einen Überblick über die zahlreichen Salzburg-spezifischen Internetangebote wird die Salzburg-Suchmaschine bieten. Auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene können regionale Internetseiten nach thematischen Kategorien bzw. im Volltext eingetragen und gefunden werden. Die Eintragung ist kostenlos, wer also mit dabei sein und gefunden werden will, kann sein Salzburger Internetangebot ab sofort eintragen.
1,2 Millionen Haushalte in Österreich, das sind 36 Prozent aller Haushalte, hatten nach Berechnungen der Statistik Austria im März 2003 Zugang zum Internet. Im Juni 2002 waren es erst knapp mehr als eine Million Haushalte (31 Prozent) gewesen. 27 Prozent aller Haushalte mit Internet-Zugang steigen über eine Breitbandverbindung ins Netz ein. Das sind rund 330.000 Haushalte. Fast 850.000 Haushalte wählen sich mit der Telefonleitung (Analog-Modem, ISDN) ins Internet ein (70 Prozent).

Diese Daten ergeben sich aus den hochgerechneten Ergebnissen der Europäischen Erhebung über IKT-Einsatz in Haushalten 2003, die in Österreich von der Statistik Austria im Auftrag des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (EUROSTAT) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) mit einem europaweit einheitlichen Fragenprogramm, standardisierten Definitionen und einer einheitlichen Methodik in Form einer Stichprobenerhebung durchgeführt wurde, die auswertbare Antworten von rund 6.500 österreichischen Haushalten und rund 13.000 Personen erbrachte.

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