• 28.10.2003, 09:53:46
  • /
  • OTS0034 OTW0034

Haubner: "Historischer Tag für die Freiwilligenarbeit in Österreich"

Konstituierung des Österreichischen Freiwilligenrates

Wien (BMSG/OTS) - Von einem "historischen Tag für die
Freiwilligenarbeit in Österreich" sprach heute
Generationenstaatssekretärin Ursula Haubner anlässlich der
konstituierenden Sitzung des Österreichischen Rats für
Freiwilligenarbeit. Dieser wird einerseits das Ressort in Fragen der
Freiwilligenpolitik beraten und andererseits als Interessenvertretung
und Vernetzungsplattform der Freiwilligenarbeit und der Freiwilligen
selbst fungieren.

Zwt: Barrieren für Engagement abbauen

Insgesamt sind 51,1 Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 15
Jahren ehrenamtlich tätig. 47,7 Prozent der Freiwilligen sind nicht
nur in einem Tätigkeitsbereich engagiert, sondern in mehreren. Die
gesellschaftlichen Leistungen der Freiwilligenarbeit in Österreich
entsprechen einer wöchentlichen Arbeitsleistung von rund 16,7 Mio.
Arbeitsstunden und einem Marktwert - berechnet auf der Basis eines
fiktiven Stundenlohns von 7,2 Euro - von jährlich rund 6,3 Mio. Euro.
"Gemeinsames Ziel muss es daher sein, die Barrieren und Hürden
beiseite zu räumen, die dem freiwilligen Engagement im Weg stehen,
damit sich Menschen aller Altersgruppen auch zukünftig freiwillig
engagieren", betonte die Staatssekretärin.

Die insgesamt 45 Mitglieder des Freiwilligenrats, die von
unterschiedlichsten Freiwilligenorganisationen sowie von Bund,
Ländern, Gemeinden und Interessenvertretungen in das neue
Beratungsgremium entsendet werden, sollen die vielfältige
Freiwilligen-Kultur Österreichs repräsentieren.

Zwt: Verlässlicher Partner der Freiwilligen

Staatssekretärin Ursula Haubner hob bei der konstituierenden
Sitzung des Freiwilligenrates den "doppelten Wert" der
Freiwilligenarbeit hervor: "Die Freiwilligenarbeit ist als aktive
gesellschaftliche Beitragsleistung für das Gemeinwesen unverzichtbar.
Darüber hinaus bietet sie aber auch den Menschen, die sie leisten,
Sinnerfüllung und Selbstverwirklichung. Das gilt im Besonderen für
die Jugend und ältere Menschen im Ruhestand." Das Sozialressort
verstehe sich als "Partner" der Freiwilligenorganisationen. Gemeinsam
müsse man sich nun darum bemühen, die Freiwilligenarbeit in
Österreich attraktiver zu gestalten.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden zahlreiche
Projektbeispiele des BMSG präsentiert, um die Freiwilligenarbeit zu
unterstützen und attraktiver zu machen. So wird an einem
"Freiwilligen-Pass" gearbeitet, mit dem junge Menschen freiwilliges
Engagement bei Bewerbungen nachweisen können. Für die Aus- und
Weiterbildung von Freiwilligen und für Freiwilligen-Manager/innen
wurden spezielle Curriculae entwickelt. Die heurige "Wahl der
Freiwilligen" ist außerdem dem Engagement von bzw. für behinderte
Menschen gewidmet.
(Schluss) bxf

* Bitte Sperrfrist beachten *

OTS0034    2003-10-28/09:53

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NST

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel