• 27.10.2003, 13:12:10
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Handel protestiert gegen hohe Bankspesen - Fritz Aichinger fordert umgehende Verhandlungen

Wien (OTS) - Neuerdings verlangen die Banken von jenen
Geschäftsleuten, die ihre Tageseinnahmen bar auf´s Konto einzahlen
wollen, Spesen - und dies nicht zu gering. Gerechtfertigt wird dies
von den Bankmitarbeitern mit "Kostenwahrheit".

So hat z.B. erst neulich die Bank Austria/Creditanstalt damit
begonnen, für die Bareinzahlung der Tageslosungen EUR 5,50 pro
Einzahlung zu verrechnen. Dies führt jedoch vor allem bei jenen
Branchen die sehr bargeldintensive Abwicklungen haben wie z.B.
Trafikanten, Lebensmittelhändlern, Textilhändlern, etc. zu einer
enormen Verteuerung der Bank und -Kontoführungsspesen.

Spartenobmann Dr. Fritz Aichinger fordert daher:

- Eine sofortige Aussetzung der Gebühr zumindest bis Jahresende
   2003.

- Die umgehende Einleitung von Gesprächen mit den Bankinstituten.

Im Speziellen können etwa Trafikanten aufgrund der Tatsache, dass
das überwiegende Sortiment mit Fixpreisen bzw. nur geringfügigsten
Spannen versehen ist (und nur wenige Produkte frei kalkulierbar
sind), die enormen Mehrkosten nicht in ihrer Kalkulation
unterbringen. Auch ist im gesamten Einzelhandel die Kosten- und
Ertragslage sehr dramatisch und sind allein im Einzelhandel 53 % der
Betriebe ohnehin in der Verlustzone.

OTS0131    2003-10-27/13:12

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF

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