• 21.10.2003, 09:25:14
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Kräuter: "Paierl in Panik": Zensuren bei aktienrechtlicher Sonderprüfung bezeichnend

"Fordere von Paierl Aufklärung über 50-Millionen Debakel"

Wien (SK) Im Zusammenhang mit aktuellen Aussagen von Landesrat und
ESTAG-Beteiligungsverwalter Herbert Paierl stellt
SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter fest: "Paierl ist in Panik.
Er ahnt, dass er am Schluss als zuständiger Referent in der
Landesregierung für seine Versäumnisse und Fehlentscheidungen
politisch zur Verantwortung gezogen wird. Mit dem lächerlichen
Versuch, sich durch eine von ihm selbst peinlichst zensurierte
aktienrechtliche Sonderprüfung durch ein von ihm selbst beauftragtes
Privatunternehmen reinwaschen zu lassen, wird Paierl kläglich
scheitern." ****

Allein die Tatsache, dass Paierl die Ergebnisse der aktienrechtlichen
Sonderprüfung zunächst für Mitte Februar, dann für Mitte Oktober und
jetzt für Anfang November angekündigt habe, zeige, dass hier für
teures Steuergeld ein politisches Ablenkungsmanöver der Sonderklasse
vorgegaukelt wird.

Paierl solle die steirische Bevölkerung nicht für dumm verkaufen,
sondern bei der von ihm nun vorgeschobenen Bewertungsfrage des
Gesamtunternehmens auch das 50 Millionen Euro-Debakel "Energiepark
Donawitz" aufklären. Kräuter: "Noch am 30.06. 2003 hat Paierl selbst
öffentlich Aufklärung über die Wahnsinnsverluste in Donawitz
gefordert, nun will er die Sache unter den Tisch kehren. Herr Paierl,
ich fordere sie gleichzeitig mit ihren Jubelansagen zu ihrer selbst
zensurierten Privatbescheinigung auf, zum Energiepark Donawitz die
Fakten auf den Tisch zu legen!" (Schluss) ml/mp

OTS0030    2003-10-21/09:25

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