Kräuter: "Paierl in Panik": Zensuren bei aktienrechtlicher Sonderprüfung bezeichnend

"Fordere von Paierl Aufklärung über 50-Millionen Debakel"

Wien (SK) Im Zusammenhang mit aktuellen Aussagen von Landesrat und ESTAG-Beteiligungsverwalter Herbert Paierl stellt SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter fest: "Paierl ist in Panik. Er ahnt, dass er am Schluss als zuständiger Referent in der Landesregierung für seine Versäumnisse und Fehlentscheidungen politisch zur Verantwortung gezogen wird. Mit dem lächerlichen Versuch, sich durch eine von ihm selbst peinlichst zensurierte aktienrechtliche Sonderprüfung durch ein von ihm selbst beauftragtes Privatunternehmen reinwaschen zu lassen, wird Paierl kläglich scheitern." ****

Allein die Tatsache, dass Paierl die Ergebnisse der aktienrechtlichen Sonderprüfung zunächst für Mitte Februar, dann für Mitte Oktober und jetzt für Anfang November angekündigt habe, zeige, dass hier für teures Steuergeld ein politisches Ablenkungsmanöver der Sonderklasse vorgegaukelt wird.

Paierl solle die steirische Bevölkerung nicht für dumm verkaufen, sondern bei der von ihm nun vorgeschobenen Bewertungsfrage des Gesamtunternehmens auch das 50 Millionen Euro-Debakel "Energiepark Donawitz" aufklären. Kräuter: "Noch am 30.06. 2003 hat Paierl selbst öffentlich Aufklärung über die Wahnsinnsverluste in Donawitz gefordert, nun will er die Sache unter den Tisch kehren. Herr Paierl, ich fordere sie gleichzeitig mit ihren Jubelansagen zu ihrer selbst zensurierten Privatbescheinigung auf, zum Energiepark Donawitz die Fakten auf den Tisch zu legen!" (Schluss) ml/mp

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