ÖGB trauert um Franziska Fast

Verzetnitsch: Mit Franziska Fast verliert Österreich eine unermüdliche Vorkämpferin für die Rechte der ArbeitnehmerInnen

Wien (ÖGB). Der ÖGB trauert um Franziska Fast, die heute Früh nach schwerer Krankheit verstorben ist. "Franziska Fast war eine unermüdliche Vorkämpferin für die Anliegen der ArbeitnehmerInnen", sagt ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch. Als Gewerkschafterin, aber auch als Staatssekretärin im Bundesministerium für soziale Verwaltung, setzte sie sich besonders für die Rechte der Frauen ein. ++++

Franziska Fast wurde am 18. Mai 1925 in Wien geboren. Schon sehr früh nach dem Beginn ihrer beruflichen Laufbahn als Emailarbeiterin engagierte sie sich in der Gewerkschaftsbewegung. Franziska Fast war von 1965 bis 1980 Sekretärin und von 1980 bis 1988 Frauenvorsitzende der Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie. Von Mai 1994 bis Dezember 1996 war Franziska Fast Vorsitzende des BundespensionistInnenausschusses im ÖGB.

Franziska Fast war unermüdlich für diejenigen, die Hilfe bedürfen, im Einsatz. Unvergessen sind ihr Engagement für die AlleinerzieherInnen und ihre Initiativen zur Förderung der weiblichen Lehrlinge. Als Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen, und ab Herbst 1991 als Vorsitzende der Wiener Volkshilfe, setzte sie sich ganz besonders für die Rechte der älteren Menschen ein. "Franziska Fast hat sich Zeit ihres Lebens für ihre Mitmenschen engagiert. Mit Franziska Fast verliert die Gewerkschaftsbewegung eine der engagiertesten Vorkämpferinnen für die Rechte der ArbeitnehmerInnen", sagt ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch.

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