Gehrer: Ohne Green Card bis zu fünf Jahre in Amerika unterrichten

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit New York im Bildungsbereich wird verlängert

New York, 19. Oktober 2003 (BMBWK) "Die seit 10 Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit Österreichs mit dem Departement of Education of New York wird verlängert. Österreichische Lehrer werden auch weiterhin die Möglichkeit haben, ohne Green Card bis zu fünf Jahre in New York zu arbeiten und ihre Englischkenntnisse in ihrem jeweiligen Unterrichtsfach zu perfektionieren." Das hat Bildungsministerin Elisabeth Gehrer nach ihrem Treffen mit dem zuständigen Leiter des Schulwesens in New York Joel Klein am Wochenende bekannt gegeben. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von beiden unterzeichnet. Im Zuge ihres viertägigen Besuchs in New York ist Gehrer auch mit einigen der insgesamt 90 Lehrerinnen und Lehrer in New York zusammengetroffen. "Unsere Lehrerinnen und Lehrer leisten in New York hervorragende Arbeit. Ich freue mich bereits, wenn diese hochqualifizierten und motivierten Junglehrer nach Österreich zurückkommen und ihre Fächer bilingual unterrichten", so Gehrer nach dem Treffen.

Verlängert wird auch das Masterprogramm, das es österreichischen Studenten ermöglicht, an den pädagogischen Akademien in Wien, Innsbruck und Feldkirch einen Masterabschluss zu erwerben. Seit dem Start dieses Programms vor 10 Jahren haben bereits 150 Mathematik-und Englischlehrer einen "Master" in englischer Sprache erworben. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Österreich und New York wird nun auch auf den universitären Bereich ausgedehnt. Die Erarbeitung gemeinsamer Projekte mit der City University New York wird vom Bildungsministerium unterstützt. Zusätzlich wurde im Rahmen der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung die Basis für 6 Gastprofessuren von österreichischen Jungforschern in den USA geschaffen. "Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Vertiefung der Beziehungen zwischen österreichischen Universitäten und der City University New York gesetzt. Diese internationale Zusammenarbeit ist ein wichtiger und wertvoller Beitrag zur Internationalisierung des österreichischen Bildungswesen", so Gehrer abschließend.

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