- 16.10.2003, 12:02:23
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VP-Kroiher: Pittermann für eigene Genossen untragbar
Gestrige Gewerkschaftsdemo zeigt Versagen der Stadtregierung
Wien, 16. Oktober 2003 - "Die Pflegebediensteten wissen
offensichtlich, wo die Verursacher des Wiener Pflegeskandals sitzen,
nämlich in der Wiener Stadtregierung", so Markus Kroiher,
Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Warum sonst hätte die Gewerkschaft
der Gemeindebediensteten gestern, Mittwoch, vor dem Wiener Rathaus
gegen die Missstände im Wiener Pflegesystem demonstriert?"
Für die Junge ÖVP Wien ist SP-Gesundheitsstadträtin Elisabeth
Pittermann nun endgültig rücktrittsreif. "Wenn die eigenen Genossen
der sozialistischen Stadträtin das Vertrauen versagen, wer soll
Pittermann dann überhaupt noch vertrauen?" fragt Kroiher. "Wenn
beispielsweise die Bediensteten des Geriatriezentrums Baumgarten auf
einem Transparent ‚Konkrete Veränderungen statt mehr Kontrolle'
fordern, zeigt sich dramatisch, dass die von Pittermann angekündigten
Maßnahmen absolut ins Leere gehen!"
Die Junge ÖVP Wien verlangt ein Einschreiten des Bürgermeisters und
eine Ablöse der gescheiterten Gesundheits-Stadträtin. "Irgendwann
wird der ganze Skandal auch dem Wiener Stadtregierungs-Chef auf den
Kopf fallen, wenn alte Menschen den Bürgermeister auffordern ‚Geben
Sie uns unsere Menschenwürde zurück, Herr Häupl!'. Dann kann Häupl
nicht mehr die Verantwortung auf die Pflegebediensteten schieben,
denn jetzt ist es Zeit, dass der Bürgermeister endlich aktiv wird.
Nur jammern ist zu wenig, Herr Häupl", so Kroiher abschließend.
(Schluss)
OTS0124 2003-10-16/12:02
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