• 15.10.2003, 16:06:20
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  • OTS0217 OTW0217

Beschäftigungspaket für Jugendliche geschnürt

LH Sausgruber: Integration von Jugendlichen in den Arbeitprozess als vorrangiges Ziel

Bregenz (VLK) - Im Landhaus in Bregenz fand heute,
Mittwoch, ein Sozialpartnergespräch zur Jugendbeschäftigung
statt. Noch im Herbst tritt - in Zusammenarbeit von Land
Vorarlberg, Sozialpartnern und dem AMS - ein Maßnahmenpaket
zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation Jugendlicher in
Kraft mit dem Ziel, möglichst viele arbeitslos vorgemerkte
Jugendliche in den Arbeitsprozess zu integrieren,
informierte Landeshauptmann Herbert Sausgruber im Anschluss
an die Gespräche. Konkret werden arbeitslos gemeldete
Jugendliche bei der Job-Suche unterstützt und notwendige
Qualifikationen vermittelt. Zusätzlich werden
Lehrstellensuchende im Rahmen eines Ausbildungslehrgangs
auf den Lehrberuf vorbereitet. ****

Mit Stand Mitte Oktober sind beim AMS Vorarlberg
insgesamt 1739 Jugendliche im Alter zwischen 15 und unter
25 Jahren arbeitslos vorgemerkt, davon sind 225 Jugendliche
als lehrstellensuchend vorgemerkt. Nach einer Analyse des
AMS kommen von diesen Jugendlichen rund 150 Jugendliche für
eine Lehrausbildung in Frage, diesen stehen derzeit 140
offene Lehrstellen gegenüber.

Um allen ausbildungswilligen Jugendlichen einen
Ausbildungsplatz zu vermittlen, können ab Dezember 2003 im
Rahmen des Jugendausbildungs-Sicherungsgesetzes (JASG) 60
Jugendliche betreut werden. Diesen werden in einem
zehnmonatigen Ausbildungslehrgang erste Fertigkeiten und
Kenntnisse des Lehrberufs vermittelt – Sausgruber: "Dabei
sollen Vermittlungsdefizite bei den Jugendlichen abgebaut
und eine qualifizierte Unterstützung bei der Suche nach
einer geeigneten Lehrstelle geboten werden".

Appell an Unternehmen

Dieses Projekt wird zu 75 Prozent vom Bund und zu 25
Prozent vom Land finanziert. Abgewickelt und begleitet wird
es durch das AMS. "Gleichzeitig", so Sausgruber, "ergeht im
Wege der Wirtschaftskammer Vorarlberg an alle
Ausbildungsbetriebe der Appell, noch bestehende offene
Lehrstellen dem AMS rasch zu melden".

Sonderprogramm für Jugendliche

Neben den Aktivitäten für die Lehrstellensuchenden wird
die Laufzeit des Sonderprogramms für Jugendliche im Alter
von 15 bis unter 25 Jahren weitergeführt, berichtet der
Landeshauptmann. Konkrete Maßnahmen dieses Programmes sind
Qualifzierungsmaßnahmen, eine Intensivausbildung für
Problemjugendliche sowie die Förderung der Einstellung von
Jugendlichen in Betrieben aber auch im kommunalen Bereich.
Insgesamt stehen im Rahmen dieses Programmes rund 200
zusätzliche Betreuungsplätze zur Verfügung.
(so/tm/dig,nvl)

OTS0217    2003-10-15/16:06

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