- 14.10.2003, 12:38:03
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Brinek: Bund investiert laufend in Infrastruktur der Universitäten
Konstruktive Mitarbeit der Studierendenvertreter bei Einsatz der Mittel gefragt
Wien, 14. Oktober 2003 (ÖVP-PK) Seitens des Bundes werde sehr
viel in die Infrastruktur der Universitäten investiert, stellte
heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude
Brinek zu den heutigen Ausführungen der Österreichischen
Hochschülerschaft klar. Seit Einführung der Studienbeiträge seien 181
Millionen Euro in Form der so genannten Universitätsmilliarde zur
Verbesserung der Studienbedingungen an die Universitäten gegangen.
Allein aus der ersten Tranche der Sondermittel für Forschung wurden
weiters rund 57 Millionen Euro für die Forschungsinfrastruktur an den
Universitäten vergeben. "Aufgabe der Universitäten ist es nun, diese
Mittel zielgerichtet und effizient einzusetzen", so Brinek. ****
Die Richtigkeit der Einführung der moderaten Studienbeiträge habe
sich bestätigt. "Wer es sich leisten kann, trägt damit einen kleinen
Anteil zu den tatsächlichen Kosten für das Studium bei. Wem das nicht
möglich ist, gewährleistet ein umfangreiches Stipendien- und
Fördersystem, dass er trotzdem studieren kann", so Brinek. Dass die
Studienbeiträge keine Auswirkungen auf die soziale Herkunft der
Studierenden hätten, belege auch der "Bericht zur sozialen Lage der
Studierenden". "Die Studienbeiträge kommen den Studenten zu Gute. Ab
dem 1.1.2004 verbleiben sie gänzlich an den Universitäten, wo auch
die Studierenden über ihre Verwendung mitentscheiden können",
bekräftigte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin. Hier sei die
konstruktive Mitarbeit der Studierendenvertreter gefragt.
Auch bei ihrer Kritik an den Budgetzahlen sei die ÖH nicht auf
dem Laufenden. So habe die Bundesregierung die Mittel des FWF bereits
auf 100 Millionen Euro aufgestockt. Auch für die
Implementierungskosten für das Universitätsgesetz 2002 und
Personalkosten bekämen die Universitäten noch heuer zusätzliche 15
Millionen Euro. "Damit und mit dem im Doppelbudget 2003/2004
veranschlagten Unibudget für das kommende Jahr sind Forschung und
Lehre gesichert", so Brinek.
Österreichweit habe man in den Jahren 2000 bis 2002 13
Universitätsprojekte in der Größenordnung von 110 Millionen Euro
fertiggestellt. "Vor einem halben Jahr etwa konnte ein neues
Hörsaalzentrum der Uni Wien am Campus des Alten AKH mit insgesamt 600
Plätzen in Betrieb genommen werden", so Brinek. An aktuellen
Bauvorhaben bei der Uni Wien würden gerade die Sanierung des Neuen
Institutsgebäudes (NIG) und der Umbau des Institutsgebäudes
Liebiggasse vorgenommen. Auch an der TU seien Sanierungsmaßnahmen von
Institutsgebäuden in vollem Gange.
Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin forderte die Hochschülerschaft
auf, sich auch an den Universitäten direkt um konkrete Verbesserungen
zu bemühen und nicht mit "schlecht recherchierten Beispielen und
falschen Zahlen die Universitäten aus parteitaktischem Kalkül in ein
schlechtes Licht zu rücken", schloss Brinek.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
OTS0143 2003-10-14/12:38
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