• 14.10.2003, 12:24:14
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Filmfonds Wien: 1,6 Millionen Förderzusagen

Wien (OTS) - 1,6 Millionen Euro Förderzusagen hat die Jury des
Filmfonds Wien in ihrer vierten Sitzung 2003 beschlossen. Insgesamt
acht Spiel- und Dokumentarfilme, darunter erstmals eine Koproduktion
mit Russland , erhalten Herstellungsförderungen, weitere fünf Zusagen
zur Projektentwicklung, ein Film eine Verwertungsförderung zum
Kinostart.****

Österreichisch-russische Verfilmung eines Tschechow-Themas

Der Filmfonds Wien beteiligt sich mit einer Förderungszusage an
der ersten österreichisch-russischen Gemeinschaftsproduktion. Die
heimische Dor Film wird in Zusammenarbeit mit der russischen
Produktionsfirma F.A.F. Entertainment "Die Geschichte einer
Krankheit" verfilmen, die auf dem Tschechow-Roman "Krankenzimmer Nr.
6" basiert. Russischer Partner ist Alexej Guskov, der sowohl als
Produzent wie auch als Schauspieler international ausgezeichnet
wurde. Im Dezember wird 10 Tage in Wien gedreht.

Mit "Ma Mére" realisiert die österreichische Amour Fou
Filmproduktion eine internationale Gemeinschaftsproduktion mit
Frankreich, Portugal und Spanien. Thema ist ein problematische
Mutter-Sohn-Beziehung, Regie führt Christophe Honoré. Die
überzeugenden Ergebnisse der Projektentwicklung des Kinderfilms "Karo
und der liebe Gott" (Regie Danielle Proskar, Antragsteller Mini Film)
führten zu einer Zusage für die Herstellung, ebenfalls mit
Herstellungsförderungen bedacht wurden Dokumentarfilme über Roland
Neuwirth und seine Musik ("Eine Frage der Balance", Navigator Film ,
Regie Karin Berger) und über den jüdischen Entertainer in der Zeit
der Weimarer Republik Max Hansen (Epo Film, Regie Douglas
Wolfsperger), sowie die Spurensuche zweier Filmemacherinnen, Karin
Macher und Susanne Wastl, nach ihren Wurzeln in der alten Vojvodina
("Maria, Maria - meine Mutter, Deine Mutter"), die Doku "Operation
Spring" über neue Ermittlungsmethoden in Österreich von Tristan
Sindelgruber/Angelika Schuster und Ruth Beckermanns "Europa Memoria",
rund um europäische Erinnerungen um den Heimatverlust.

In der Phase der Projektentwicklung befindet sich u.a. das neue
Kinoprojekt "Import Export" von Ulrich Seidl. Eine internationale
gemeinschaftliche Projektentwicklung realisiert die Epo Film: das
Unternehmen arbeitet mit Partnern aus Frankreich und Deutschland an
einem Film über Gustav Klimt, das Drehbuch verfasst Herbert Vesely.

Mit einer Förderung bedacht wurde schließlich auch der Kinostart
von Nina Kustoricas Film "Auswege", der bereits bei der DIAGONALE zu
sehen war.

Weitere Informationen: http://www.filmfonds-wien.at
(Schluss) gab

OTS0129    2003-10-14/12:24

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