Sicher Arbeiten - auch in der Freizeit!

Breitenfurt (OTS) - Die Unfallstatistik 2002 (Quelle: Institut Sicher Leben) zeigt, dass 73 Prozent aller Unfälle zu Hause, in der Freizeit oder beim Sport passieren. 1.408 Menschen starben laut der Unfallbilanz 2002 aufgrund von Unfällen im Heim- Freizeit- und Sportbereich. Das sind mehr als im Straßenverkehr und am Arbeitssplatz zusammen.

Der österreichische Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit ruft auf, sich auch privat vor Unfällen und/oder Berufskrankheiten zu schützen.

Die Heimwerker-Realität

Ohne schützende Arbeitskleidung und ohne genaue Kenntnis der Gefahren übt der Heimwerker Tätigkeiten aus, für die er (oder sie) nicht ausgebildet ist. Häufig kommt es dabei zu ernsthaften Verletzungen oder dauerhaften Behinderungen durch Unwissenheit oder weil keine Schutzausrüstung vorhanden ist. Während das Tragen von Schutzbrillen und Gehörschutz am Arbeitsplatz heute selbstverständlich ist, wird beim privaten Werkeln meist darauf verzichtet.

Österreichischer Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit ruft auf!

Es muss daher die Aufgabe aller für Sicherheit Verantwortlichen sein, dafür zu sorgen, dass Arbeitssicherheit nicht am Betriebsportal aufhört.

Der österreichische Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit ruft auf, verstärkt aktiv zu werden. Er will den Sicherheitsverantwortlichen in den Betrieben aufzeigen, dass ein Unfall in der Freizeit genauso viel kostet wie ein so genannter Arbeitsunfall.

Aber auch möglichst viele Hobbybastler, Gartenbesitzer und im Haushalt Beschäftigte sollen sensibilisiert werden, wie wichtig es ist, sich auch privat vor Unfällen und/oder Berufskrankheiten zu schützen.

Es sind aber nicht nur alle vorgenannten Gruppen aufgerufen, den Freizeit-Arbeitsunfällen den Kampf anzusagen, sondern auch die Vertreiber der Heimwerker-Produkte: die Baufachmärkte. Durch bessere Produktbeschreibung und Schulung des Verkaufspersonals soll der Hobbybastler über den sicheren Umgang mit diversen Maschinen und Geräten und der Verwendung persönlicher Schutzausrüstung informiert werden.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Eva Haas
Pressestelle
Österreichischer Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit
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