- 13.10.2003, 10:15:00
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Sicher Arbeiten - auch in der Freizeit!
Breitenfurt (OTS) - Die Unfallstatistik 2002 (Quelle: Institut
Sicher Leben) zeigt, dass 73 Prozent aller Unfälle zu Hause, in der
Freizeit oder beim Sport passieren. 1.408 Menschen starben laut der
Unfallbilanz 2002 aufgrund von Unfällen im Heim- Freizeit- und
Sportbereich. Das sind mehr als im Straßenverkehr und am
Arbeitssplatz zusammen.
Der österreichische Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit
ruft auf, sich auch privat vor Unfällen und/oder Berufskrankheiten zu
schützen.
Die Heimwerker-Realität
Ohne schützende Arbeitskleidung und ohne genaue Kenntnis der
Gefahren übt der Heimwerker Tätigkeiten aus, für die er (oder sie)
nicht ausgebildet ist. Häufig kommt es dabei zu ernsthaften
Verletzungen oder dauerhaften Behinderungen durch Unwissenheit oder
weil keine Schutzausrüstung vorhanden ist. Während das Tragen von
Schutzbrillen und Gehörschutz am Arbeitsplatz heute
selbstverständlich ist, wird beim privaten Werkeln meist darauf
verzichtet.
Österreichischer Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit
ruft auf!
Es muss daher die Aufgabe aller für Sicherheit Verantwortlichen
sein, dafür zu sorgen, dass Arbeitssicherheit nicht am Betriebsportal
aufhört.
Der österreichische Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit
ruft auf, verstärkt aktiv zu werden. Er will den
Sicherheitsverantwortlichen in den Betrieben aufzeigen, dass ein
Unfall in der Freizeit genauso viel kostet wie ein so genannter
Arbeitsunfall.
Aber auch möglichst viele Hobbybastler, Gartenbesitzer und im
Haushalt Beschäftigte sollen sensibilisiert werden, wie wichtig es
ist, sich auch privat vor Unfällen und/oder Berufskrankheiten zu
schützen.
Es sind aber nicht nur alle vorgenannten Gruppen aufgerufen, den
Freizeit-Arbeitsunfällen den Kampf anzusagen, sondern auch die
Vertreiber der Heimwerker-Produkte: die Baufachmärkte. Durch bessere
Produktbeschreibung und Schulung des Verkaufspersonals soll der
Hobbybastler über den sicheren Umgang mit diversen Maschinen und
Geräten und der Verwendung persönlicher Schutzausrüstung informiert
werden.
OTS0053 2003-10-13/10:15
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