KORREKTUR zu OTS0158: VP-Fuchs: Tatenlosigkeit Laskas und Faymanns trägt wesentlich zur Delogierungsrate bei!

Im 2. bzw. 4. Absatz muss es Delogierungsprävention heißen (statt -provision).
Anbei die korrigierte Fassung:

Wien (VP-Klub): "Es ist bestürzend, was alles in den letzten Tagen im Wiener Sozialbereich hervorgetreten ist. Die Tatenlosigkeit der Stadträtin Laska und des Stadtrates Faymann trägt wesentlich zur großen Delogierungsrate in der Stadt Wien bei", betonte heute der Wohnbausprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Georg Fuchs.

Außerdem habe die im Jänner 1998 von Faymann und Laska eingesetzte Delogierungsprävention keinerlei Erfolg gezeigt. Sonst gebe es nicht um 15% mehr Delogierungen in Wien. Bereits heute werden 3.000 Menschen jährlich aus dem angeblich sozialen - kommunalen Wohnbau in Wien delogiert. "Betroffen sind jene, die eine echte Sozialwohnung brauchen und sich aufgrund der Wiener sozialistischen Politik dieses Wohnen immer weniger leisten können. Die jahrelange sozialistische Alleinregierung überrollt die Mieter. So sind z.B. Tarife und Gebühren, die in der Vergangenheit vorgenommen wurden, so stark gestiegen, dass kaum Geld für die Bezahlung der Miete übrig bleibt", kritisierte Fuchs.

Zusätzlich verschärfe sich die Situation durch die verspätete und mangelnde Investitionspolitik der Wiener Stadtregierung, weil viele Bewohner arbeitslos wurden. Das ist das Spiegelbild des Wiener kommunalen Wohnbaus: 62.000 Mahnungen, 4.811 Anträge auf Räumungsklagen, 150.000 Euro Mietzinsrückstände von aktiven Bewohnern und 235.000 Euro Mietzinsrückstände bereits ausgezogener Mieter. "Die Wiener VP fordert daher eine sofortige Maßnahmensetzung und ein Handeln schon beim ersten Mietzinsrückstand", betonte Fuchs.

Zusätzlich wird durch die Aussage durch SP-Parteivorsitzenden Gusenbauer, "die Wohnbauförderung zu kürzen oder zu streichen", die Situation des Wohnens in Wien äußerst verschärft. Denn aus den Mitteln der Wohnbauförderung werden sämtliche Wohnbeihilfen in Wien bezahlt. "Es ist damit eine Tatsache, dass die SPÖ das grundrecht auf Wohnen als nebensächlich ansieht und ihr die betroffenen Familien und Alleinerzieher scheinbar nichts mehr wert sind", bedauert Fuchs.

Zusätzlich wandern schon derzeit Wohnbauförderungsmittel in gigantischem Ausmaß in den Bereich Laska, um die von ihr verursachten dortigen Budgetlöcher zu stopfen. Es bleibe daher weniger Geld zur Hilfeleistung für die Mieter im privaten und kommunalen Wohnbau. Der SPÖ-Wohnbaustadtrat Faymann ist ebenfalls aufgefordert, bei der rechtzeitigen Delogierungsprävention Maßnahmen zu setzen und die vom Bund zur Verfügung gestellten Wohnbauförderungsmittel für die Wohnbeihilfe der betroffenen Mieter zu verwenden, anstatt Millionenbeträge in ein anderes Ressort zu verschieben. Abschließend richtete Fuchs einen Appell an das soziale Gewissen von Laska und Faymann, nicht länger tatenlos zuzusehen, wie Wiener und Wienerinnen ihre Wohnungen verlieren.

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