Wirtschaftsbund: ÖAAB am falschen Dampfer?

GS-Kopf: Forderungen des ÖAAB zu Teilzeitregelung und "Abfertigung Neu" standortpolitischer Nonsens

Wien, 9. Oktober 2003 (ÖWB) Sollten die Inhalte des heute veröffentlichten ÖAAB-Leitantrages die Richtung für die künftige Politik der Arbeitnehmervertreter vorgeben, wird sich der ÖAAB schwer tun, seinen Wunsch nach einer stärkeren Positionierung innerhalb der ÖVP verwirklichen zu können. "Mit Briefen ans Christkind – und das stellen zumindest die beiden ‚ÖAAB-Positionen’ zur Teilzeitregelung und der betrieblichen Mitarbeitervorsorge dar, tut sich der ÖAAB jedenfalls selbst nichts Gutes", erklärte heute, Donnerstag, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf. ****

Sozialpartnereinigungen, wie die betriebliche Mitarbeitervorsorge, aufschnüren zu wollen und wirtschafts- und frauenfeindliche Forderungen zur Teilzeit zu verlangen, schaut nicht nach Erneuerung aus, sondern eher nach Weltfremdheit.

Solcherart Programm hätte man bislang eher jenen ÖAAB-Kreis zugetraut, der einst als 7. Zwerg bezeichnet wurde.

Österreich und die Volkspartei brauchen keine Utopisten als Arbeitnehmervertreter, sondern Personen, die positive Signale für den Arbeitsstandort Österreich geben, schloss Kopf.

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