Brosz: FPÖ betreibt weiterhin LehrerInnen-Bashing

Grüne lehnen Strafaktionen statt pädagogisch sinnvoller Reformen ab

Wien (OTS) "LehrerInnen-Bashing ist offenbar nach wie vor der Lieblingssport der Freiheitlichen", so kommentiert der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz, die heutigen Vorschläge der FP-Bildungssprecherin Mares Rossmann zur Erhöhung der LehrerInnenarbeitszeit. Rossmann verkaufte dabei gehorsam einen Vorschlag des Kärntner Landeshauptmanns Haider als eigene Idee. "Die FPÖ missversteht die Grundzüge des LehrerInnendienstrechts. Die reine Unterrichtszeit ist nur ein Teil der Arbeit. Vorbereitungen und Korrekturen nehmen gerade bei VolksschullehrerInnen, die alle Gegenstände unterrichten, viel Zeit in Anspruch. Änderungen wären nur gerechtfertigt, wenn die Schulorganisation umgekrempelt wird, z. B. durch den Verzicht auf Hausaufgaben in Ganztagsschulen," so Brosz weiter. "Ein solches Modell kann aber nur funktionieren, wenn Ganztagsschulen als pädagogisches Konzept für alle SchülerInnen und nicht als Betreuungsangebot am Nachmittag verstanden wird. Gerade für SchulanfängerInnen ist der gegenwärtige Vormittagsunterricht ohne Erholungsphasen ungeeignet. Davon will Rossmann aber nichts hören. Unisono mit der ÖVP verschließt sie bei pädagogisch sinnvollen Reformvorschlägen fest die Ohren", kritisiert Brosz.
"Kein Wunder, dass Rossmann sich die Zustimmung der freiheitlichen LehrerInnen im Rahmen eines Arbeitskreises holen konnte. Mehr als eine Handvoll LehrerInnen in ganz Österreich kann diesen Vorschlägen mit Sicherheit nicht zustimmen," so Brosz abschließend

Rückfragen & Kontakt:

Pressebüro der Grünen im Parlament
Tel.: (++43-1) 40110-6697
http://www.gruene.at
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0006