Hagen fordert Feuerwehrentschädigungsgesetz

Wien, 2003-10-09 (fpd) - In seiner Rede zur Änderung des Hochwasserentschädigungsgesetzes sprach sich der freiheitliche Bundesrat Christoph Hagen für die Einführung eines längst fälligen bundesweiten Einsatzentschädigungsgesetzes aus. "Das Problem der Freiwilligen Feuerwehrleute, im Einsatzfall von ihre Firma freigestellt zu werden, nimmt laufend zu. Nicht nur, daß viele dieser freiwilligen Helfer für ihre Einsätze Urlaub oder Zeitausgleich nehmen müßten, so gehen manche Firmen bereits soweit, keine Feuerwehrleute mehr einzustellen", so Hagen. ****

Hier sei dringender Handlungsbedarf notwendig, ist Hagen überzeugt. Er forderte deshalb ein bundeseinheitliches Feuerwehrentschädigungsgesetz, welches sichern würde, daß die Betriebe für die Zeit der Abwesenheit eines Feuerwehrmannes für die Einsatzzeit eine Entschädigung von Bund und Land bekommen. Dies sei notwendig, um die freiwilligen Helfer in Notfällen davor zu schützen, ihre Arbeit zu verlieren, oder die aufgrund der vielen Proben ohnehin geringe Freizeit noch weiter dezimieren zu müssen.

Wenn man bedenke, wie viele Kosten sich die öffentlichen Hand durch die freiwilligen Feuerwehren erspare, sei dies nur recht und billig. Dem Vorhaben des Grünen LAbg. Rauch, Feuerwehren zu reduzieren, und damit eine Ausdünnung des Sicherheitssystems zu riskieren erteilte Hagen eine klare Absage. (Schluß)

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