- 09.10.2003, 12:24:18
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Hagen fordert Feuerwehrentschädigungsgesetz
Wien, 2003-10-09 (fpd) - In seiner Rede zur Änderung des
Hochwasserentschädigungsgesetzes sprach sich der freiheitliche
Bundesrat Christoph Hagen für die Einführung eines längst fälligen
bundesweiten Einsatzentschädigungsgesetzes aus. "Das Problem der
Freiwilligen Feuerwehrleute, im Einsatzfall von ihre Firma
freigestellt zu werden, nimmt laufend zu. Nicht nur, daß viele dieser
freiwilligen Helfer für ihre Einsätze Urlaub oder Zeitausgleich
nehmen müßten, so gehen manche Firmen bereits soweit, keine
Feuerwehrleute mehr einzustellen", so Hagen. ****
Hier sei dringender Handlungsbedarf notwendig, ist Hagen überzeugt.
Er forderte deshalb ein bundeseinheitliches
Feuerwehrentschädigungsgesetz, welches sichern würde, daß die
Betriebe für die Zeit der Abwesenheit eines Feuerwehrmannes für die
Einsatzzeit eine Entschädigung von Bund und Land bekommen. Dies sei
notwendig, um die freiwilligen Helfer in Notfällen davor zu schützen,
ihre Arbeit zu verlieren, oder die aufgrund der vielen Proben ohnehin
geringe Freizeit noch weiter dezimieren zu müssen.
Wenn man bedenke, wie viele Kosten sich die öffentlichen Hand durch
die freiwilligen Feuerwehren erspare, sei dies nur recht und billig.
Dem Vorhaben des Grünen LAbg. Rauch, Feuerwehren zu reduzieren, und
damit eine Ausdünnung des Sicherheitssystems zu riskieren erteilte
Hagen eine klare Absage. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0131 2003-10-09/12:24
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